Posts by Joghi

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    ... Grundsätzlich wäre natürlich ein freier Umbau besser, leider ist das aufgrund von technischen Einschränkungen hier mit einem bereits bestehenden Interface nicht möglich.

    Würden wir das Interface komplett neu Programmieren, was kaum möglich ist (der Aufwand für alle projects Produkte hier läge bei etwa 4 Mann-Jahren), würde man das "frei skalierend" entwickeln....

    Das ist allerdings immens, das sehe ich ein. =O


    Die Variante mit 450 Pixel sieht gut aus, ist klar lesbar und die Reglerwege sind für feineres Bewegen lang genug. :thumbup:

    vg Joghi

    ... PS: Wie viele Pixel breiter würdest du die Seiten in 4K noch machen?

    Ausgehend von einem 3:2-Bild in der wären bei mir Platz für ca. 500 Pixel Gesamtbreite der Seitenleiste. Wenn ihr die vielen Module sowieso anpassen müsst, wäre es dann langfristig nicht besser, das gleich auf dynamische Skalierung umzustellen? Man müsste dann ja auch nicht so viele unterschiedliche Displayauflösungen berücksichtigen.

    Falls jemand durch eine zu breite rechte Seitenleiste der Platz fürs Bild zu klein wird, könnte ich mir noch einen Hotkey vorstellen, mit dem die linke "Voreinstellungen" Leiste einfach ausgeblendet wird (so kenne ich das aus einem anderen Programm).

    vg Joghi

    Hallo zurück,

    ja, es wird schon etwas besser, wobei man nach meinem Empfinden die rechte Seitenleiste noch etwas breiter machen könnte, insbesondere wenn man größere Schriftart voreingestellt hat (oder gleich so wie in LR in der Breite veränderbar).

    Die alternative UNDO-Funktion hätte ich bei "Zufällige Bildstimmung" nicht vermutet. Aber gut, so wird das "Spielen " schon viel reizvoller.:thumbup:

    Emotionen_4k_Beta.jpg

    vg Joghi

    Hallo allerseits,

    das neue Programm habe ich zum Testen installiert. Was mir als erstes auffällt, dass auf meinem 32" 4K Monitor Reglerleiste für mein Empfinden zu schmal ist. Ich gehe mal davon aus, dass die meisten Bilder verarbeiten, die aus der Cam im 3:2 Format kommen. Auf einem 16:9 Monitor wäre bei Vollbilddarstellung links und rechts noch jede Menge Platz, um das Reglermenü breiter zu machen. Das würde die Übersichtlichkeit verbessern und mit längeren Reglerwegen könnten diese auch feinfühliger bedient werden. Ganz davon abgesehen, dass bei größerer Schriftskalierung (bei mir 150%) die Reglerbeschriftungen nicht mehr vollständig lesbar sind. Tja, und bei einem Programm, dass geradezu auffordert, mit Stimmungen zu "spielen" wäre es extrem wünschenswert, wenigstens die letzte Reglerbewegung rückgängig machen zu können (STRG-Z). Das Speichern eines UNDO-Punkts mit Shift-Z dauert mir viel zu lange. Das sind so Punkte, die auch auf für die anderen Programme der projects-Reihe gelten. Schade eigentlich, ich hatte ein bisschen die Hoffnung, dass sich an diesen Aspekten mal etwas ändert.

    4K-Monitor.jpg

    vg Joghi

    Angesichts der anhaltenden Fertigungsprobleme bei INTEL seit Mitte des Jahres ist mit weiteren Preissteigerungen von 30-50% zu rechnen (laut Auskunft unserer Lieferanten). Diverse Test haben bei Anwendungen, die intensiv mehrere Rechenkerne nutzen, dem AMD Ryzen 7 einen deutlichen Vorsprung vor dem Intel-Proz. festgestellt. Das durch einen AMD-Kauf gesparte Geld lieber in reichlich und schnellen (niedrige CAS-Latency) Arbeitsspeicher stecken.

    Bei der SSD, falls nicht bekannt, wäre darauf zu achten, eine M.2 NVMe Ausführung zu wählen. Die schon erwähnten Samsung-SSDs sind in dieser NVMe-Variante mit bis zu 3400MB/s lesen und 2500 MB/s schreiben das derzeit interessanteste Produkt.

    vg Joghi

    Hallo,


    danke Hartmut für den Hinweis. Ich war eigentlich der Meinung, ich hätte meine Einwände sachlich dargelegt und niemand persönlich angegriffen. Dass Markus nun so heftig darauf reagiert, hätte ich nicht erwartet.


    Es ist vollkommen richtig, ich habe im Eifer überlesen, dass Markus seine Meinung über 36MP rein auf Vollformat bezogen hat. Den Vergleich zu APS-C habe ich fälschlicherweise herausgelesen, das tut mir leid. Liegt wohl ein wenig daran, dass ich diese Dinge ( Vergleich MegaPixel bei FF und APS-C) in den letzten Monaten häufig gelesen habe und man halt leider oft viel Unsinn diesbezüglich liest.


    Ich suche keinen Streit. Ich bin kritischer Beobachter, Tester und lege auch schon mal gerne Finger in Wunden. Im Gegensatz zu manchen Meckerern (die hier bisher kaum vorgekommen sind) mache ich aber immer auch konstruktive Vorschläge, wie man Dinge anders gestalten könnte. Diese Gedanken und Überlegungen würde ich wohl kaum anstellen und hier formulieren, wenn ich nicht an der Weiterentwicklung und Verbesserung des Programms interessiert wäre. Ich hatte auch bisher immer den Eindruck, dass Michael solche Anregungen dankbar aufnimmt oder eben auch krititsch kommentiert, wenn sie technisch nicht umsetzbar sind oder unsinnig erscheinen.


    Ich schlage vor, Markus und ich fassen uns beide an die Nase und lesen zukünftig die Beiträge gründlicher, bevor wir darauf antworten. Im Eifer des Gefechts entstehen die meisten Missverständnisse.


    vg Joghi

    Hallo nochmal,


    ich muss da doch nochmal reingrätschen, weil hier seitens Markus doch etwas viel an der Physik vorbei orakelt wurde und einige Angaben falsch sind, weil sie auf der Annahme beruhen, dass die Pixel bei 36MB-KB-Sensor kleiner sind als bei den gängigen APS-C-Sensoren.


    Das wird eigentlich schnell klar, wenn man mal die Pixeldichten der verschiedenen Auflösungen auf den verschiedenen Sensoren ansieht, davon ausgehend, dass es sich immer um den gleichen Sensoraufbau (Bayer-Pattern) handelt.


    36MP auf KB-Sensor (36x24mm) ergeben eine Pixeldichte von ca. 41.600 Pixel/qmm

    24MP auf APS-C-Sensor (23,5 x 15,6mm) ergeben eine Pixeldichte von ca. 65.500 Pixel/qmm

    18MP auf APS-C Sensor (23,5 x 15,6mm) ergeben eine Pixeldichte von ca. 49.200 Pixel/qmm

    42MP auf KB-Sensor (36x24mm) ergeben eine Pixeldichte von ca. 48.600 Pixel/qmm

    Wenn ich in meiner K-1 von FF auf APS-C Bildkreis stelle, haben die Bilder nur noch 15MP !!!, rechnet man das flächenmäßig runter, weiß man auch warum ;-)


    Je geringer die Pixeldichte, desto größer das einzelne Pixel. Es kann angenommen werden, dass ein größeres Pixel mehr Licht einfangen und in ein größeres elektr. Signal umwandeln kann. Hinzu kommt, dass die Beeinflussung der Signale der Pixel untereinander (sog. Übersprechen) ebenfalls geringer sind.


    Je größer das Pixel auf dem Sensor ist,

    - desto geringer ist die Anfälligkeit gegenüber der Beugung bei großen Blendenzahlen

    - desto geringer ist die Anfälligkeit der Kamera gegenüber Erschütterungen (größere Kantenlänge des Pixels erfordert größer Wegänderung bis zum nächsten Pixel)


    Es rangieren seit Jahren immer wieder die gleichen Halbwahrheiten zum Thema Megapixel. Eine wie ich finde gute Abhandlung zu dem Thema, die ich mit den Resten meines Physikstudiumswissens noch halbwegs nachvollziehen kann, findet man bei

    http://www.foto-schuhmacher.de/artikel/mega-pixel.html


    Wo Markus nicht ganz unrecht hat ist das Thema Objektive. Die Anforderungen an die Objektive steigen bei KB-Format aber nicht wegen der vermeintlich hohen MP-Zahlen, sondern wegen der größere Fläche des Sensors, auf der das Objektiv ein ordentliches Bild abliefern soll. Im Falle des 36MP-FF-Sensors kann die Auflösung des Objektivs sogar geringer sein, da pro Flächeneinheit weniger Pixel zu belichten sind. Die Frage ist, ob das das Objektiv auch über die deutlich größere Sensorfläche kann. Je größer der Bildkreis der Optik sein soll, desto aufwändiger ist die Herstellung (größere Linsendurchmesser, größere Wege für AF & Zoom, etc.).


    Soviel zur Physik. Meine Entscheidung für eine Kamera mit größerem Sensor im KB-Format war nicht motiviert von noch mehr Auflösung. Mir hätten die 24MP meiner APS-C-Kamera völlig gereicht. Die Hauptgründe liegen in der deutlich verbesserten HighISO-Leistung (bedingt durch die größeren Pixel, s.o.) und die größeren gestalterischen Spielräume mit der Tiefenschärfe. Das in alle Richtungen schwenkbare und trotzdem in der optischen Achse bleibende Display, die Bajonetbeleuchtung auf Knopfdruck, wenn in der Dunkelheit das Objektiv gewechselt werden soll, der rote Nachtmodus des Displays, die GPS-gesteuerte Astrotracerfunktion, u.s.w. sind in der KB-Klasse sonst nirgends zu finden, was die K-1 schon deshalb für mich zum Fotografentraum werden lässt.


    Achja, außer in den projects-Programmen machen mir die großen 36MP-Dateien keinerlei Probleme. LR, SNS-HDR, easyHDR, FixFoto, PanoramaStudio etc. kommen dank des schnellen Rechners gut klar.


    vg Joghi

    Moin zusammen,


    ich danke Euch beiden für die Erläuterungen. Die Funktion "Ergebnisbild zu Originalbild" habe ich gestern Nacht auch gefunden, das hilft ist ja schon mal gut weiter.


    Markus, eine Diskussion über Sinnhaftigkeit von FF-Kameras führen wir lieber an anderer Stelle;). Erwähnt seien hier nur mal deutlich bessere HighISO-Leistung, deutlich mehr Crop-Reserven (wichtig für Perspektivkorrekturen z.B. bei Architektur und UWW) und Freistellungspotenial. Und natürlich kommt, wie bei jedem Hobby, der enorme Spaßfaktor dazu, der einen dazu bringt, oft mehr Geld für eine Leidenschaft auszugeben als eigentlich rational sinnvoll erscheint. 8)


    Der Zeitenvergleich bezüglich des HDR-Merge hinkt für mich etwas. Richtig, andere Programme benötigen für den HDR-Prozess länger, aber dafür i.d.R. nur einmal, danach arbeite ich aber in Echtzeit weiter am Feintuning.


    Der logische Schluß für die projects-software wäre demnach, die rechenintensiven Prozesse (HDR-Merge, Tonemapping) in einen eigenen Stapel zu packen, deren Ergebnis im Speicher zu halten und die restlichen Effekte in einen eigenen Stapel zu nehmen, der dann ja fast echtzeitfähig sein könnte. Das wäre im Prinzip fast das, was die neue Funktion "Ergebnisbild zu Originalbild" zu Fuß liefert. Der Unterschied für den Anwender wäre eine klarere Trennung und das Wissen, wenn ich im Tonemapping-Stapel fummele, dauert´s halt, dafür kann ich in den anderen Effekten spielen wie ich will. Ok, das haben wir aber nun mal nicht, muss man so hinnehmen. Ich bin dennoch gespannt auf das geplante Webinar und hoffe auf viele Erleuchtungen. :)


    vg Joghi

    Hallo Michi,


    stimmt, es gibt da ein paar grundsätzlich unterschiedliche Betrachtungsweisen. Es ist mir schon klar, dass das Vorschaurendering keine hinreichenden Schlüsse auf Schärfe und Rauschen zulässt. Ich hatte nur naiverweise erwartet, dass sich in der Art und Weise der Echtzeitberechnung irgendein Fortschritt zeigt bezüglich Geschwindigkeit. Ich hatte ja früher schon mal angeregt, ob es nicht umsetzbar wäre, den Effektstapel bis auf den gerade in der Bearbeitung befindlichen Effekt vorberechnet im Speicher zu halten, um so wenigstens die Regleränderungen des gerade bearbeiteten Effekts in nahezu Echtzeit anzuzeigen. Wie Du erklärt hast, wird der Effektstapel ja sowieso von oben nach unten durchgerechnet.


    Ich empfinde das jetzige Verhalten des Programms für mich als große Kreativitätsbremse und habe deshalb auch kaum noch damit gearbeitet. Es nervt mich einfach, nach jedem Reglerschieben 5-10 sec. warten zu müssen.


    Ich will aber nicht schon wieder NUR meckern. Es ist mir auch beim ersten Test positiv aufgefallen, dass sich im ToneMapping beim Detailreichtum in den Highlights einiges verbessert hat. Das war ja in der Vergangenheit auch schon öfter mein Thema. Auch die Vorauswahl des Bildstils ist hilfreich und viele Presets sind nicht mehr so übertrieben "quitschig" angelegt.


    Nicht ganz nachvollziehen kann ich Deinen Hinweis, dass andere Programme noch langsamer sind. Diejenigen, mit denen ich HDR bearbeite, bieten mir eine Echtzeitanzeige jeder Regleränderung. So kann man sich kreativ austoben, mal diesen oder jenen Look probieren, einfach "spielen" und sofort sehen, was passiert.


    Ich werde jedenfalls noch ein paar Reihen damit durchkauen, um mir ein abschließendes Bild zu machen.


    vg Joghi

    Meine Begeisterung hält sich noch sehr in Grenzen. Habe seit August ein 36MP FF-Kamera mit entsprechend großen Dateien. Jede Regleränderung in den Effekten hat unerträgliche Wartezeiten zur Folge. Leider sind Dinge wie Rauschen oder Schärfe im matschigen Vorschaumodus nicht beurteilbar und seltsamerweise ist der POI-Modus trotz kleinem Fenster unwesentlich schneller. Dabei habe ich einen Core-i7 mit 16GB RAM, M.2-SSD und schneller R9-Grafik. Da muss ich noch viel Geduld aufbringen für weitere Tests ....


    vg Joghi

    .. Probleme bei der Arbeit mit diesem 32 Zöller, wie sie hier in diesem Tread geschildert wurden, habe ich nicht erkennen können. Die Arbeit unter Betriebssystem Windows 7 prof, Schriftgröße 150 %, das war so für mich und den Kunstlinsen in meinen Augen ohne Problem möglich. Auch habe ich keine verrutschten Programmübersichten oder Menueleisten bemerkt. Mir hat es schon Spaß gemacht mit diesem Monitor zu arbeiten.


    Interessant! Hast Du den Test mit dem aktuellen Faststone Viewer gemacht? In den letzten Releases wurden ja auch Anpassungen an größere Auflösungen eingebaut. Mein Test vom letzten Jahr war noch mit Win7. Vermutlich hat sich das mittlerweile mit Win10 und den aktuelleren FSV-Versionen verbessert. Bei CS6 kann ich mir kaum vorstellen, dass das brauchbar war, außer er verhält sich unter W10 anders als unter W7.


    Das mit der geforderten Farbraumabdeckung 99% AdobeRGB halte ich persönlich für akademisch und wirklich nur dort angebracht, wo professionelle Druckdatenaufbereitung für entsprechende Druckmaschinen, für Proofing, etc. benötigt wird. Im Hobbyistenbereich wird da gerne auch übertrieben.


    vg Joghi

    ... Gründe für mich 1680x1050 Pixeln tschüß zu sagen. Gruß Jüvi


    Hoppla, das hattest Du noch nicht erwähnt. Wenn Du von dieser historischen Auflösung kommst und auf 4k willst, dann ist das ein gewaltiger Sprung für Deine Sehgewohnheiten 8|.


    Was ich noch nicht erwähnt habe neben den ganzen technischen Aspekten: ich habe für einen halben Tag einen 32"-4K Monitor am Arbeitsplatz gehabt. Ich komme von 27" mit 2560x1440, der Sprung ist also nicht so groß wie bei Dir. Ich hatte Mühe, mich mit dieser Kombination aus Schirmgröße und Auflösung zurecht zu finden. Schriftgröße auf 150% in Win7 war eindeutig zu klein. Mit meinem geliebten FaststoneViewer konnte ich gar nicht arbeiten, die Menüleiste klebte irgendwo links oben mickrig im Eck, die Icons der Symboleiste kaum erkennbar. Bei Photoshop CS6 Arbeiten unmöglich, die Symbole und Schriften der seitlichen Werkzeugleisten nicht zu lesen. Das funktioniert erst ab PS CC. Es gab noch ein paar Progs, die mir keinen Spaß machten und meine Augen anstrengten. Ich war froh und entspannt, wieder zum alten Schirm zurückzukehren. Wenn ich mir jetzt vorstelle, die 4k werden in 28" gepresst, dann geht das wohl nur dauerhaft gut, wenn alle eingesetzten Programme aktuell und explizit auf 4k angepasst sind. Alles andere wird übel.


    vg Joghi

    Hallo nochmal,


    ja, EIZO war schon immer über alle Zweifel erhaben. Haben wir früher viel verkauft, bis EIZO die EInkaufsbedingungen für kleine Händler wie uns so verändert hat, dass es sich schlichtweg nicht mehr gelohnt hat.


    Einen Blick auf Iiyama und auch DELL würde ich noch versuchen. Und auch bei den 21:9-LGs gibt es Geräte mit 99% sRGB.


    Auch wenn sie einen HDMI- o.ä. Anschluss haben sind Flachbild-TVs für den Computeranschluss bzw. Bildbearbeitung weitestgehend untauglich. Diese Geräte sind auf Bewegtbild und knallige, übertriebene Farben hin optimiert, was dem Durchschnittsgeschmack des "normalen" Fernsehkonsumenten entspricht.


    vg Joghi

    Hallo Jüvi,


    lies Dir bei PRAD.de den Test zum von MIchi empfohlenen Schirm durch und mach Dir Dein eigenes Bild ;-) ASUS setzt eine Technologie ein, die sich VIVID-Pixel nennt und die Darstellung brillanter machen soll. D.h. aber auf deutsch nichts anderes, dass der Bildschirm an den angelieferten Bilddaten "herumschraubt und optimiert". Für den Bildbearbeiter ist es m.M.n. ein absolutes NoGo, dass irgendwelche Bildverbesserungen, die nicht beeinflussbar sind, vom Monitor vorgenommen werden. Das sind Mätzchen, die bei Fernsehern an der Tagesordnung sind, aber am Monitor eines Fotobearbeiters nichts verloren haben! Naja, und TN-Panels und Bildbearbeitung sind zwei Punkte, die nicht gut zusammen passen. Schnelle Schaltzeiten von Pixeln und hohe dynamische Kontraste nutzen dem Bildbearbeiter nichts, der braucht hohe statische Kontraste und stabile Farbdarstellung über einen großen Blickwinkel, gleichmäßie Ausleuchtung und gute Entspiegelung (insbesondere je größer der Schirm ist).


    4K auf 28" sind für meine Augen nicht geeignet, da ich ihm Nahbereich nicht mehr so superscharf unterwegs bin und kleine Schriften und Symbole schlecht erkennen kann.Viele Programme, die ich im Einsatz habe, sind für 4K vollkommen untauglich, das fest programmierte Schriftgrößen in Menüs winzig klein dargestellt werden. Die Skalierung unter Win10 ist zwar besser als unter Win7, wird aber durch unschöne Interpolation erkauft, kleine Schriften sehen oft verwaschen aus.


    Unter 32" würde ich nicht auf 4k gehen. Eine wirklich interessante Alternative sind die 21:9-Schirme von LG. Die haben auch vernünftige IPS-Panels für wirklich knackige und blickwinkelstabile Farbdarstellung mit hohem statischen Kontrast (1000:1 und). Man bringt sein 3:2-Bild schön auf die Arbeitsoberfläche und hat links und rechts jede Menge Platz für Menüs. Gerade wenn man auch Videoschnitt macht, ist das eine wahre Pracht.


    Momentan arbeite ich auf 27" mit 2.560x1440 Pixel, das ist für meine Augen unter Win7 ein guter Kompromiss. Wenn ich upgrade, dann auf ein 21:9 Gerät. KuckstDu: z.B. http://www.lg.com/de/monitore/lg-34UM88C-P oder http://www.lg.com/de/monitore/lg-34UC97-S


    vg Joghi

    @MiPi
    Ich mach mal einen auf Erbsenzähler ;). MIt solchen Effekten wie "Lichtschein" sollte man nach meinem Empfinden sehr vorsichtig umgehen. Die einzelne Lampe im dritten Stock steht im Zimmer und kann somit unmöglich einen Lichtschein an die äußere Fassade werfen. Das gleiche gilt für die Lampenreihe unten, die sich unter einer Art kleinem Vordach befindet, hier kann es nicht zu einer Aufhellung des Fassade über dem Dach kommen. Das sieht sofort unrealistisch und künstlich aus.


    vg Joghi

    Hallo allerseits,


    so, habe mal den Feiertag genutzt und ein paar Testaufnahmen gemacht. Einfach vorm Haus die verschiedenen Lichtquellen genutzt sowie einen Blitz. Die Aufnahmen könnt Ihr zum Spielen unter nachfolgendem Dropbox-Link saugen.


    Damit man versteht, um was es eigentlich geht, habe ich den ersten Screencast meines Lebens aufgezeichnet, allerdings ohne Ton. Ich denke die Mächtigkeit dieses Tools "Relight" kommt trotzdem rüber. Es ist fantastisch, wie man das Licht der einzelnen Lichtquellen zusammen mischen kann und das Ergebnis dann auch noch so realistisch aussieht. Selbst die Farbtemperatur der einzelnen Lichtquellen lässt sich prima anpassen. Hatte in dieser Szenerie LED-Neonröhren (Innen), Tageslichtslampen (links), LED-Strahler (Fassade), Halogen-Strahler (rechts) und Blitz. Ein fertig gemischtes Bild sowie das Video ist auch in der Dropbox.


    https://www.dropbox.com/sh/e5a…lBH_Po3eNO64vkTFHEXa?dl=0


    Also Michi, that´s what we "neat" .... :-)


    vg Joghi

    Hi Michi


    da bin ich aber froh, dass ich Dich noch vom falscher Dampfer lotsen konnte :D


    Sollte ich irgendwann mal wieder abends Zeit haben, werde ich ein paar Testbilder mit entfesseltem Blitz machen und das nochmals ausprobieren. Ich hatte das vor Jahren, als Oloneo rauskam, getestet. Antoine Chappier war ja damals einer der ersten, der ein HDR-Programm mit Quasi-Echtzeit-Editing gebracht hat. Leider ist danach nicht mehr viel passiert, schade eigentlich, denn die Ansätze, gerade was Denoising und Relight betrifft, waren vielversprechend.


    vg Joghi


    P.S.: da kommt mir die Idee, so eine "Relight-Funktion" würde ganz gut zum NEAT passen ;), würde dann halt "Neat & Relight" heissen.