Neubau PC Basic i9

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  • Hallo an die Hareware-Bastler,


    der Sohn soll mir einen neuen PC zusammen schrauben. Nun fragt der mich doch glatt,

    „Wenn ich Dir auf der Grundlage eines i9, einen neuen PC aufsetzten soll, bitte:

    - welche Grafikkarte (min 2 St. 27“ Monitore HDMI)

    - welches Mainbord

    - wie viel RAM und welchen

    - welche SSD 500GB (Betriebssystem / Programme) UND 1TB als Arbeitsplatten (Bild- und Videodaten)

    (es soll auch noch eine 4TB Mülleimerplatte mit rein und werkeln)

    - welcher Lüfter / Kühler

    - welches Netzteil“


    Fragen auf die ich nur bedingt eine Antwort habe. Was würdet ihr verbauen?

    Das alles natürlich mit Blick auf die projects Programme.

    Was Bitte habe ich sonst noch vergessen zu Fragen ;-)


    VG

    Ralf

  • Kenne mich mit Intel-CPUs nicht so aus, aber:

    1. Mainboards werden heutzutage etwa gleich schnell sein, da leistet sich kein Hersteller mehr große Patzer. Es kostet halt mehr, wenn man mehr USB-Anschlüsse, bunte Beleuchtung usw. haben will. Mehr USB-Buchen nutzen aber nur dann etwas, wenn die sich die Ressourcen nicht mit anderen Dingen teilen müssen.

    2. Kühlkörper: ruhig eine Nummer dicker als nötig. Da er weniger Leistung wegschaffen muss, dreht der Lüfter dann langsamer und macht weniger Lärm. (Falls die Geräuschentwicklung für Dich relevant ist).

    3. RAM so viel wie das Sparschweinchen herausrückt. Später nachrüsten kann ins Auge gehen, wenn die neuen mit den alten Speichermodulen nicht wollen usw.

    4. SSD sollten alle zügig arbeiten. Habe gute Erfahrungen mit Samsung gemacht, im letzten PC waren Kingston oder OCZ, haben auch 9 Jahre gehalten.

    5. Grafikkarte ... frage Michael ;-)


    Gruß

    Jürgen

  • Hallo Ralf,

    . Grafikkarte ... frage Michael

    Jürgen war schon sehr gründlich mit den Antworten und ist da sicher auch ein sehr kompetenter Ansprechpartner.


    Zur Grafikkarte kann ich sagen, dass bei den aktuellen Modellen es keinen großen Unterschied mehr macht, ob ATI oder Nvidia. Nvidia hat bei dem Speicherdurchsatz erheblich aufgeholt.


    Wenn es um projects geht, ist der interne Speicherdurchsatz auf der Grafikkarte ausschlaggebend - insgesamt laufen aber nur 30-50% der Algorithmen auf der Graifkkarte, weil die CPU's entsprechend schnell geworden sind.


    ATI (von güstig nach teuer) - aktuell würde ich auf ein Modell aus der 5xx Serie gehen:

    (ok) https://www.alternate.de/ASUS/…arte/html/product/1357980?

    (sehr gut) https://www.alternate.de/SAPPH…arte/html/product/1344689?

    (unnötig - eher gaming) https://www.alternate.de/ASUS/…arte/html/product/1451015?


    nVidia (von günstig nach teuer)

    (ok) https://www.alternate.de/MSI/G…arte/html/product/1294042?

    (sehr gut) https://www.alternate.de/MSI/G…arte/html/product/1393082?

    (unnötig- eher gaming) https://www.alternate.de/ASUS/…arte/html/product/1477022?

    (sehr unnötig - gaming) https://www.alternate.de/Palit…arte/html/product/1476993?


    VG Michael



    PS: Bei Netzteilen schwöre ich auf "BeQuiet" Netzteile

  • Also wenn ich mal jetzt frei aus dem Bauch und "kleiner" Fotobearbeitungs-Erfahrung entscheiden würde:

    - CPU soviel Kerne wie das Geld hergibt

    - RAM dito, 16 MB würde ich fast als min. Standard ansehen

    - Festplatte ist auch klar, als Datenbank eine halbwegs schnelle HD, der Rest SD

    - Graphikkarte, tja und hier würde ich auf AMD setzen (habe selber NVIDIA). Wie MiPi schon einmal beschrieben hat wird die CUDA-Schnittstelle nicht unterstützt und NVIDIA läßt opencl etwas hängen, bei mir hat HDR-Projects meiner Graka keinen "Schweißtropfen" herausgeholt, läuft alles über meine 4 Kerne-CPU.


    Gruß Maikco

  • Was ist der Unterschied zwischen einem Frosch?

    Je grüner, desto hüpft!


    Alles klar? :-)


    Vom AMD Ryzen dürfte es inzwischen mehr Versionen geben, als ein normaler Mensch Finger an den Händen hat. Und bei Intel dürfte die Unüberschaubarkeit an Prozessortypen und ihren kryptischen Bezeichnungen Programm sein ...


    Grundsätzlich kann man folgendes sagen:

    1. Für einen Geldbetrag X bekommt man bei AMD mehr Leistung.

    2. Für diese Leistung verbrät ein AMD mehr Leistung als ein gleichwertiger Intel-Chip.

    Aber die Entscheidung, wieviel Leistung Du haben willst, musst Du selbst treffen.


    Für Projects-Software gilt: je mehr Kerne, desto besser. Jenseits von 8 Kernen wird es aber richtig teuer.


    Gruß

    Jürgen

  • Hallo Ralf,


    Jürgen hat es hier gut auf den Punkt gebracht - ich würde empfehlen aktuell entweder eine 8-Kern CPU von Intel zu nehmen, oder den 16-Kern AMD Threadripper. Beide Varianten sind sehr Leistungsfähig aber auch nicht ganz billig.


    Wenn du einen 16-Kern AMD Threadripper nimmst, würde ich empfehlen 4 Speichermodule einzusetzen (nicht nur 2), weil damit die Speicherzugriffsgeschwindigkeit noch etwas steigen sollte.

    Und eben dieser Speicherzugriff ist ein wesentlichen Faktor bei der Geschwindigkeit in der Grafikbearbeitung.


    VG Michael

  • Angesichts der anhaltenden Fertigungsprobleme bei INTEL seit Mitte des Jahres ist mit weiteren Preissteigerungen von 30-50% zu rechnen (laut Auskunft unserer Lieferanten). Diverse Test haben bei Anwendungen, die intensiv mehrere Rechenkerne nutzen, dem AMD Ryzen 7 einen deutlichen Vorsprung vor dem Intel-Proz. festgestellt. Das durch einen AMD-Kauf gesparte Geld lieber in reichlich und schnellen (niedrige CAS-Latency) Arbeitsspeicher stecken.

    Bei der SSD, falls nicht bekannt, wäre darauf zu achten, eine M.2 NVMe Ausführung zu wählen. Die schon erwähnten Samsung-SSDs sind in dieser NVMe-Variante mit bis zu 3400MB/s lesen und 2500 MB/s schreiben das derzeit interessanteste Produkt.

    vg Joghi

  • Der aktuelle i9-9900X wird weiterhin in 14nm hergestellt.

    Gegenüber dem Ryzen 7 2700X ist er 10% schneller, egal ob Single- oder Multithreadleistung. Und er begnügt sich mit etwas weniger Leistung, einige Angriffstellen von Spectre/Meltdown sind auch in der Hardware geschlossen. 2 Speicherkanäle wie der Ryzen, aber DDR4-2666 MHz bei Vollausbau - beim Ryzen geht das nur per Übertaktung. Dafür macht eine M.2-NVMe-SSD die Bandbreite zwischen CPU und dem (neuen) Z390-Chipsatz dicht.

    Der Spaß kostet mit 700€ etwas mehr als das Doppelte im Vergleich zum Ryzen.