Allgemeine Fragen zu den Projects Programmen

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  • Ich habe mal zwei Fragen, vielleicht wurden die ja schon irgendwo gestellt:


    1) früher gab es immer unten eine Anzeige der RGB Werte (plus HSL Werte?) unter dem Cursor - ist die jetzt weggefallen, oder finde ich da wieder im hohen Alter was nicht?


    2) Die Hilfefenster oder Beschreibungsfenster, die bei Cursorberührung erscheinen. Das finde ich sehr praktisch, leider wird der Text in den meisten Fällen einfach irgendwo abgeschnitten, dann fehlt etwas Wichtiges. Irgendwie passt der geamte Text oft nicht in das kleine Fenster. Gibt es irgendwo eine Einstellung, dass der gesamte Text erscheint?


    Gruß George

  • Hallo George,


    schauen wir mal, was ich dazu sagen kann :-)


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    1) früher gab es immer unten eine Anzeige der RGB Werte (plus HSL Werte?) unter dem Cursor - ist die jetzt weggefallen, oder finde ich da wieder im hohen Alter was nicht?

    Diese Anzeige auf dem Hauptbildschirm von COLOR, ANALOG, BLACK & WHITE ist tatsächlich weggefallen und durch die Zeile mit dem großen "Speichern" Button ersetzt worden.

    Die RGB Werte unter dem Mauspfeil kann man aber im RAW-Modul nach wie vor abrufen, wenn man diese Information benötigt.


    Quote

    2) Die Hilfefenster oder Beschreibungsfenster, die bei Cursorberührung erscheinen. Das finde ich sehr praktisch, leider wird der Text in den meisten Fällen einfach irgendwo abgeschnitten, dann fehlt etwas Wichtiges. Irgendwie passt der geamte Text oft nicht in das kleine Fenster. Gibt es irgendwo eine Einstellung, dass der gesamte Text erscheint?

    Das Problem mit dem Tooltips hatten wir tatsächlich schon ein paar Mal (ich weiß aber auch nicht mehr wo im Forum) und leider ist das ein Bug in derr Middleware QT die wir hier nutzen.


    Zwei Dinge helfen bei dem Problem ein wenig:


    (a) Die Schaltfläche kurz verlassen und danach direkt wieder darauf fahren mit der Maus, dann ist der Text eigentlich immer vollständig lesbar - nicht schön, aber funktioniert :-)

    (b) Die Schriftgröße verkleinern, dann passen die Texte sehr viel häufiger in die Kästen der Tooltips


    Bis morgen im Vortrag: Neues online Seminar - Selektives Arbeiten in COLOR #7, BLACK & WHITE #7 und ANALOG #4 - Sonstiges zur Bildbearbeitung - projectsforum.de


    VG Michael

  • Klaro, beim Seminar werde ich dabei sein! Das ist ja ein sehr wichtiges Thema - zumal die Programme ja inzwischen wirklich alle erdenklichen Arten der Maskierung haben.


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    Das mit den Tooltips ist ja schon ein ärgerlicher Schönheitsfehler, wenn der Bug bei der Middleware liegt.


    Bei mir wird der Text nicht vollständig, wenn ich die Schaltfläche kurz verlasse und dann wieder mit der Maus draufklicke.


    Der Text wird aber vollständig, wenn ich die Schaltfläche verlasse, eine andere Schaltfläche mit Tooltips berühre, dass diese erscheinen, und dann schnell wieder auf die erste Schaltfläche zurückkehre. Dann ist der Text vollständig.


    Frage ist, ob man das per Programm beheben könnte? Wenn man irgendwo einen Dummy Tooltip ohne Text erstellt und bei Cursorberührung eines Tooltips automatisch ganz schnell zwischen diesen beiden Tooltips wechselt, wobei man immer denselben Dummy Tooltip benutzt? Das könnte ja so schnell gehen, dass das Hin und Herspringen kaum bemerkt wird, mit etwas Glück?


    Allerdings ist es natürlich programmiertechnisch ein absoluter Horror, für einen Bug eine Gegenmassnahme zu programmieren, anstatt den Bug zu beheben. Macht ein Programm ser übersichtlich, zynisch gesagt, und man müsste den Bug der Middleware wohl regelmässig kontrollieren, ob sich da was verändert hat.



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    Für die RGB Werte ist es wohl sowiso besser, sich einen sogenannten Color Picker herunterzuladen, der bei Bedarf RGB, HSL, HSV Werte unter dem Cursor abliest, und den man sich an die Task Leiste heften kann. Man braucht das, aber nicht gerade immer.


    Mal ein Beispiel für professionelles Color Grading, einen Farbstich der Haut zu entfernen unter Erhalt der Farbvarianz:


    In Affinity oder Photoshop würde man zwei Meßpunte fixieren: einmal auf dem Farbstich, einmal auf einer guten Farbe. Die Werte der guten Farbe würde man fixieren. Dann wird man die drei Farbkanal Gradationskurven, an der Stelle des entsprechenden Tonwertes, so anheben oder abschwächen, dass am Meßpunkt des Farbstiches die RGB Werte des guten Punktes erscheinen. Dann sieht das Bild recht merkwürdig aus. Es wird aber mit einer invertierten Maske ausmaskiert, und man pinselt es an den Stellen des Farbstiches ein, eventuell mit Ebenenmodus Farbe. - Gröber aber schneller geht das mit dem Farbbalanceregler.


    Dann gibt es die Methode des Verlaufswerkzeuges. Man trägt dort einen jeweis "Guten" Farbwert für Schatten, Mittelton und Lichter ein. Hier liest man die HSL Werte der drei Farbwerte ab. Bei der Verlaufsumsetzung trägt man Farben nach Tonwerten ein, von 0 bis 100 Prozent. Die guten Farben trägt man dort ein, wo man den L Wert von HSL abliest. Dieser Verlauf wird wieder ausmaskiert, und an den Problemstellen eingepinselt. Es gibt schon Programme, die diese Verlaufsumsetzungen automatisch erstellen: man braucht mit der Pinpette nur noch seine "guten" Farbwerte anzuklicken, die werden dann automatisch an der richtigen Tonwertstelle der Verlaufsumsetzung eingetragen.


    Mit solchen Methoden arbeiten die Profis fürs Editorial. Ich hab das in Tutorials gelernt. Für diese Methoden braucht man allerdings RGB Werte bzw. HSL Werte.


    Frage ist aber: wann macht man das schon? Die gröbste Quick and Dirty Methode ist wohl, einen "guten" Farbwert im Ebenenmodus Farbton (Hue) einzupinseln.


    MiPi hatte in einem Seminar mal eine Methode mit einem Fabkanal Regler gezeigt - das müsste ich mir nochmal raussuchen. Quick and Dirty funktioniert alles ja auch "auf Sicht", ohne RGB oder HSL Werte, mit Farbbalancereglern oder RGB Punkten oder Farbkanal Gradationskurven.


    Der Nachteil ALLER Methoden "Auf Sicht" ist aber: dass man damit die guten Farbwerte ja mit verändert, und dann wohl schnell den Überblick verliert, was man eigentlich wollte.


    Und damit wären wir: tara - bei einem Anwendungsfäll für Maskierungen. Damit lassen sich die Orte von Farbstichen isolieren, fixieren - ohne dass man das übrige Bild verändert.


    Jeder Effekt hat ja selektive Masken mit dabei, mit schönen Übergängen. Man könnte einen Farbstich mit einer Maske isolieren, und diesen Teil auf Sicht anpassen, (Farbbalance, Farbkanäle usw), danach die selektive Maske noch weiter anpassen für verbesserte Übergänge.


    Professioneller würde man aber die selektive Maske nach der erfolgten Anpassung wieder löschen, das "seltsame" Bild in eine Composing Maske einladen, dann den Effekt, mit dem man den Farbstich behoben hat, ebenfalls löschen oder ausschalten, dann mit dem Pinsel den Farbstich herauspinseln mit dem Korrektur-Composing Bild. In professionellen Tutorials wird grundsätzlich empfohlen, einen Farbstich mit einem Korrektur-Bild auf einer Ebenenmaske heraus zu pinseln. Genau das ist ja jetzt mit den neuen Programmen auf eine schnelle Weise möglich geworden!


    So geht es nun doch - auch ohne solche Messpunkte. :)


    Gruß George

  • Hallo George,

    Frage ist, ob man das per Programm beheben könnte? Wenn man irgendwo einen Dummy Tooltip ohne Text erstellt und bei Cursorberührung eines Tooltips automatisch ganz schnell zwischen diesen beiden Tooltips wechselt, wobei man immer denselben Dummy Tooltip benutzt? Das könnte ja so schnell gehen, dass das Hin und Herspringen kaum bemerkt wird, mit etwas Glück?

    da hast du absolut Recht - eine Gegenausnahme zu bauen wäre grundsätzlich ein Verfahren, was man in der Praxis ansetzt (und was auch in "projects" an vielen Stellen schon gemacht wurde).


    Leider ist die Tooltip Schnittstelle in unserer Middleware so schlecht implementiert, dass man da überhaupt nicht rankommt - es gibt keinerlei Zugriffsfunktionen.

    Hier bleibt mir nur die Variante "Nutze es so wie es ist oder verzichte komplett auf Tooltips..." - das ärgert mich schon seit vielen Jahren (seit Version 1: HDR projects platin=, aber ich habe keinen Punkt an dem ich ansetzen könnte.


    Mit solchen Methoden arbeiten die Profis fürs Editorial. Ich hab das in Tutorials gelernt. Für diese Methoden braucht man allerdings RGB Werte bzw. HSL Werte.

    Ja, die RGB-Werte sind auf jeden Fall für Profis und deswegen werden diese auch in Programmen in denen es um Präzision geht (Sharpen, Denoise, HDR, usw.) auf dem Hauptschirm erhalten bleiben.

    Die Programme "COLOR, ANALOG, BLACK & WHITE" sind natürlich auch für die präzise Nutzung, allerdings hat sich gezeigt, dass mehr als 90% der Nutzer der Programme diese Infozeile mit RGB Werte eher stört.


    Ich schreibe mal auf meine Liste "Prüfen -> Statuszeile mit RGB Werte einschaltbar machen" - vielleicht ist das eine gute Lösung.


    VG Michael