LUT Export für Projects Programme?

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  • Hallo Zusammen,


    in irgendeinem Thread wurde der Wunsch geäußert, im LUT Programm das Selektive Zeichnen vor- bzw. nach der Berechnung des LUT Stiles zu schalten.

    Dadurch würde die Möglichkeit gegeben, im Composing mehrere LUT Stile oder andere Bilder mit dem aktuellen LUT Stil zu mischen.


    Dazu ein paar Screenshots:


    Bild 1: Ohne Bearbeitung - Originalbild


    Bild 2: Neuen Himmel im Composing eingefügt (noch ohne LUT Stil)


    Bild 3: LUT Stil "Christmas Holy Night" auf Bild angewandt, inkl. Selektivem Zeichnen


    Bild 4: Den LUT Stil mit der neuen Funktion (Pfeil) vor das Selektive Zeichnen geschaltet, der Himmel wird nun per Composing eingeblendet ohne vom LUT Stil betroffen zu sein


    VG Michael

  • Holla, da tut sich ja einiges!


    Das wird ja ein spannendes Jahr, nächstes Jahr, mit dem neuen Lut Programm und dem Analog!


    Das Mischen von LUTs wird in Youtube öfters mal angesprochen, auch Leute, die LUTs verkaufen, schlagen das mit eigenem Tutorial vor. Klar, so machen sie mehr aus ihrem Material :) . Und dort geht das alles natürlich über die Ebenen. Was aber prinzipiell auch mit allen Projects Programmen funktioniert, wenn man die Plugin Möglichkeit nutzt (mit Affinity, Photoshop).


    Bei den Projects Programmen haben wir ja die besonderen Ebenenverrechnungsmodi, für Tonwerte zum Beispiel (Lichter, Mitteltöne, Schatten usw), dann neuerdings Kalte und warme Farben, erinnere ich mich hoffentlich richtig. Diese haben Affinity und Photoshop nicht. Dann gibt es ja im Zeichnenmodus die Tonwertauswahl und die Farbtonauswahl, also selbsterstellte Luminanzmasken und Farbtonmasken. Und natürlich die Pinsel. Damit kann man die LUTs sehr spezifisch anwenden, und es wäre vielleicht schade gewesen, diese ganzen Möglichkeiten zu verschwenden :) .


    Das ist jetzt schon wieder eine sehr nützliche Erweiterung!


    Gruß George

  • Eigentlich gibt es ja zwei Möglichkeiten, LUTs zu mischen. Einmal als reine Bildbearbeitung, oder neben spezieller Bildbearbeitung auch zum Erstellen eines neuen LUTs für andere Bilder.


    Diese Tutorials in Youtube, über die Mischung von LUTs durch jeweils eine Ebene per LUT, mit Deckkraftregler und Ebenenverrechnung und Masken, waren wohl für reine Bildbearbeitung gedacht, aber nicht für eine neue LUT Erzeugung. Denn da gibts ja das bekannte Problem, sobald Masken und nicht LUT fahige Filter eingesetzt werden. Dasselbe tritt ja auf, sobald wir die Composing Masken einsetzen, oder das FX Modul mit Kontrasten, Detailverrstärker usw.


    Verstehe ich das richtig, hat LUT# dann aber trotzdem zwei Möglichkeiten, ein neues LUT auszugeben:

    1. über die neue Verrechnungsmethode (Durchschnitt)

    1. intern das neue Ergebnis-Bild so mit dem Originalbild zu verrrechnen, als hätte man das neue Bild zum Originalbild im Programm eingeladen.


    Wäre mal interessant, wo da der Unterschied ist. Ob es sinnvoll wäre, beide Möglichkeinten zuzulassen?


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    Die zweite Möglichkeit, LUTs zu mischen, wäre ohne das Zeichenmodul, rein rechnerisch, vielleicht noch vor den Grundeinstellungen. Das heißt, ich kann mehrere LUTs einladen. Bei jedem neuen LUT würde z.B. ein Intensitätsregler aufklappen, zum Mischen. Eventuell könnte man da die Verrechnungsmodi auch noch zulassen pro LUT. Eventuell trotzdem noch ein Summenregler auf Dreiviertelstellung, damit ich später die Gesamtintensität auch etwas in positive Bereiche regeln kann, Dann könnte man diese zusätzlichen Regler wieder einklappen bei Bedarf, und würde dann mit einem Summenregler Intensität genauso mit dem Summen-Lut weitermachen, wie mit einem einzelnen LUT. Bei der Methode würden wieder eindeutige LUTs herauskommen.


    Das wäre eine rein rechnerische Art, LUTs zu einem eindeutigen neuen LUT zu mischen, vor den Grundeinstellungen.


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    Ich würde beide Arten für sinnvoll halten. Das Composing finde ich auch wichtig, aber mehr für Bildbearbeitung. Vielleicht sollte bei Einsatz des Zeichenmoduls nach dem LUT Einsatz eine Warnmeldung kommen, dass ein eindeutiges neues LUT sich nicht mehr errechnen läßt, dass bei Mehrdeutigkeiten die Durchschnittsberechnung stattfindet.


    Gruß George

  • Hallo George,


    ja, LUT #2 wird eine sehr große Erweiterung zur vorherigen Version haben.

    Verstehe ich das richtig, hat LUT# dann aber trotzdem zwei Möglichkeiten, ein neues LUT auszugeben:

    1. über die neue Verrechnungsmethode (Durchschnitt)

    1. intern das neue Ergebnis-Bild so mit dem Originalbild zu verrrechnen, als hätte man das neue Bild zum Originalbild im Programm eingeladen.


    Wäre mal interessant, wo da der Unterschied ist. Ob es sinnvoll wäre, beide Möglichkeinten zuzulassen?

    LUT #2 wird folgende Möglichkeiten haben ein LUT zu erstellen:

    -> direkt aus einem Bild

    -> direkt aus einem Hald Bild

    -> Aus der aktuellen Differenz zum geladenen Bild

    -> aus dem aktuellen Bearbeitungsstand als LUT Stilbild eingeladen


    Ich würde beide Arten für sinnvoll halten. Das Composing finde ich auch wichtig, aber mehr für Bildbearbeitung. Vielleicht sollte bei Einsatz des Zeichenmoduls nach dem LUT Einsatz eine Warnmeldung kommen, dass ein eindeutiges neues LUT sich nicht mehr errechnen läßt, dass bei Mehrdeutigkeiten die Durchschnittsberechnung stattfindet.

    Eine solche Warnmeldung geht beim ersten Mal auf, wenn man die Funktion "LUT aus Bilddifferenz berechnen" nutzt.

    Dort bekommt man eine Erklärung was möglich ist und was man nicht in einem LUT Stil exakt abbilden kann.

    Die zweite Möglichkeit, LUTs zu mischen, wäre ohne das Zeichenmodul, rein rechnerisch, vielleicht noch vor den Grundeinstellungen. Das heißt, ich kann mehrere LUTs einladen. Bei jedem neuen LUT würde z.B. ein Intensitätsregler aufklappen, zum Mischen. Eventuell könnte man da die Verrechnungsmodi auch noch zulassen pro LUT. Eventuell trotzdem noch ein Summenregler auf Dreiviertelstellung, damit ich später die Gesamtintensität auch etwas in positive Bereiche regeln kann, Dann könnte man diese zusätzlichen Regler wieder einklappen bei Bedarf, und würde dann mit einem Summenregler Intensität genauso mit dem Summen-Lut weitermachen, wie mit einem einzelnen LUT. Bei der Methode würden wieder eindeutige LUTs herauskommen.

    Das Mischen von LUT Stilen wird relativ einfach möglich sein, wie folgt:

    -> exportiere mehrere LUT Stile als Hald Bilder

    -> Lade diese ins Composing ein und mische beliebig mit dem Pinsel die Hald Bilder durch (auch mit der Ebenenverrechnung)

    -> Speichere die Hald-Bilder-Mischung als Bild ab (das Ergebnis ist wieder ein Hald Bild, dass in einen LUT Stil gewandelt werden kann)


    VG Michael

  • Wünsche ebenfalls ein gutes Neues! Und Gesundheit und Spaß beim Fotografieren und Kreieren!


    Das LUT#1 hat mir auch bereits viele gute Dienste erwiesen. Dass es jetzt so umfangreich wird für LUTs, zum Color Graden, finde ich richtig klasse!


    Mischen von LUTs mit Hilfe von Hald Bildern ist ja ein faszinierend anderes Konzept, als die, die es ja schon gibt.


    Frage ist dann allerdings, woher weiß man, was man da tut? Also mit den Ebenenverrechnungen kann man sofort loslegen, z.b. Lichter, Schatten, Mitteltöne getrennt behandeln usw. Damit wären wichtige Aufgaben wie Split Toning usw. schon abgedeckt. Falls man aber den Pinsel einsetzt, müsste man schon sehr gut die Struktur eines Hald Bildes kennen. Wäre es eventuell möglich, beim Composing mit Hald Bildern eine Bildvorschau mitzugeben, damit man dabei nicht blind fährt? Vielleicht auch ein Farbkreisbild wählbar als Bildvorschau?


    Dann wollte ich noch fragen, ob beim Export auch die Möglichkeit eines Exports (von Hald, oder einem normalen Bild), sofort in die nächste freie Composing Ebene möglich ist, um sich das Zwischenspeichern und Neueinladen zu sparen. Das ginge dann schnell. Das hatten wir aber schon mal, glaube ich.


    Naja, die neuen Upgrades auszuarbeiten wird wohl ein wenig noch dauern, bei so vielen Vorschlägen :) . Bin aber schon sehr gespannt!


    Gruß George

  • Hallo George,

    Mischen von LUTs mit Hilfe von Hald Bildern ist ja ein faszinierend anderes Konzept, als die, die es ja schon gibt.

    Ja, genau deswegen habe ich den Hald-Bilder Ansatz auch verfolgt.

    Hier kann man nun optisch sehen, wie man den Farbraum verändert und mischt und dabei sogar die Pinselfunktionen im Composing und die Ebenenverrechnungen vollständig für LUT-Mischung nutzen.


    Dann wollte ich noch fragen, ob beim Export auch die Möglichkeit eines Exports (von Hald, oder einem normalen Bild), sofort in die nächste freie Composing Ebene möglich ist, um sich das Zwischenspeichern und Neueinladen zu sparen. Das ginge dann schnell. Das hatten wir aber schon mal, glaube ich.

    Grundsätzlich geht das mit der nächsten Version. Alle Programm werden eine Transferfunktion erhalten, um Bilder und Masken direkt aus dem Programm heraus ins Selektive Zeichnen zu kopieren - das Modul heißt bei uns intern "SelectivePainter Transfer"


    Frage ist dann allerdings, woher weiß man, was man da tut? Also mit den Ebenenverrechnungen kann man sofort loslegen, z.b. Lichter, Schatten, Mitteltöne getrennt behandeln usw. Damit wären wichtige Aufgaben wie Split Toning usw. schon abgedeckt. Falls man aber den Pinsel einsetzt, müsste man schon sehr gut die Struktur eines Hald Bildes kennen. Wäre es eventuell möglich, beim Composing mit Hald Bildern eine Bildvorschau mitzugeben, damit man dabei nicht blind fährt? Vielleicht auch ein Farbkreisbild wählbar als Bildvorschau?

    Eine Vorschau wird hier nicht möglich sein, da man in Echtzeit das gesamte Composing in einen LUT Stil umrechnen müsste und diesen dann auf das Bild übertragen.

    Bis das von der Rechenleistung her möglich ist, vergehen noch mindestens ein Dutzend Jahre :-)


    VG Michael