Wünsche für eine mögliche neue Version?

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  • Hallo Zusammen,


    ich wollte mal in die Runde fragen, ob es Interesse an einer Fortsetzung von ANALOG 3 gibt und wenn ja, welche Funktionen Ihr Euch wünschen würdet.

    Dazu habe ich einen kleinen Fragebogen gebastelt :-)


    [ ] ANALOG in einer Version 4 wäre sinnvoll

    [ ] Ein angemessener Preis einer professional wäre meiner Meinung nach €_____,--

    [ ] eine Video Version wäre auch wünschenswert

    [ ] ja, gerne zusätzliche Fotofilm Emulationen: ________________ (z.B. Agfa Copex Rapid, etc)

    [ ] ja, gern zusätzliche Effekte im Expertenmodus - und zwar: _____________________

    [ ] Zusätzliche Module wie zum Beispiel Farbmodul, Körnungsmodul, usw.: ______________________ (hier eintragen)

    [ ] weitere Anregungen: _________________________________


    Wer Lust hat kann ja einfach mal "ausfüllen" :-)


    Danke und VG Michael

  • Hallo Michael, ich habe ganz vergessen, dass es Analog project 3 auch noch gibt. Das ist ein guter Grund, noch einmal darüber zuschauen.


    [X] ANALOG in einer Version 4 wäre sinnvoll.

    [X] Ein angemessener Preis einer professional Versin wäre meiner Meinung nach € 60,--.

    [X] eine Video Version wäre auch wünschenswert: von Videos habe ich keine Ahnung (bin zu dumm zum "Schneiden").

    [ ] ja, gerne zusätzliche Fotofilm Emulationen: ________________ (z.B. Agfa Copex Rapid, etc)

    [X ja, gern zusätzlich Effekte im Expertenmodus - und zwar: Beim Einladen im RAW-Modul wird das Originalbild eingestellt, nicht aber das ausgewählt.

    [X] Zusätzliche Module wie zum Beispiel Farbmodul, Körnungsmodul, usw.: Selektive Zeichnen (hier eintragen).

    [X] weitere Anregungen: _Evtl. mit Color vereinigen. Beide Programme benötigen viele gleiche Module, nur anders ausgerichtet. Nachteil: wahrscheinlich der Preis.
    [X] Es sollten alle Algorithmen aktualisiert und angepasst werden.

    [X] Es sollten die "Einstellungen" angepasst werden. :)

  • Hallo Hartmut,


    Super, vielen Dank für das optimale Feedback - das hilft mir sehr weiter!

    und zwar: Beim Einladen im RAW-Modul wird das Originalbild eingestellt, nicht aber das ausgewählt.

    Hier ist mir nicht ganz klar was gemeint ist.

    Das RAW Modul liegt in der Bearbeitungskette ganz vorn, deswegen sieht man dort immer das unbearbeitete Bild.



    Würde mich freuen, wenn noch ein paar mehr Ihre Meinung hier posten :-)


    VG Michael

  • Hallo Hartmut,

    Dann wollte ich das Bild im RAW-Modul bearbeiten. Hierbei wurde das Originalbild im RAW-Modul angezeigt.

    Das halte ich nicht für optimal.

    ja, ich verstehe das Problem.

    Wie ich oben schon vermutete liegt es an der Berechnungsreihenfolge - das RAW Modul liegt durch die RAW-Entwicklung ganz vorn.

    Das ist eine technische Grundgegebenheit, die wir auch nicht ändern können, da das Post-Processing (und damit alle Berechnungen daraus) zum Zeitpunkt des RAW Moduls (und dessen Anzeige) noch gar nicht verfügbar ist.


    Genau für diesen Fall gibt es in den aktuellen Produkten den Button "Ergebnisbild zu Originalbild" im Expertenmodus - danach hast du dann das fertige Bild als neues "rohes" Bild im Speicher und kannst das im RAW Modul weiter bearbeiten.


    VG Michael

  • Hallo Michael, herzlichen Dank für die Erläuterung

    Aber kann man das nicht automatisch machen, dass man jedes Bild vor Übergabe an das RAW-Modul zum Originalbild wird?

    Ich muss doch vor dem Öffnen des RAW-Moduls immer ein Bild auswählen. Dann wäre doch ein Automatismus sinnvoll.


    Was mir in Analog projects 3 noch aufgefallen ist. Es gibt kein Originalbild in den Presets. Zumindest bei mir nicht. In alles anderen Bilder der Einzelverarbeitung ist m.E. das Originalbild vorhanden (s. Color p6p).

  • Hallo Hartmut,


    vielen Dank für die Anregungen!

    Aber kann man das nicht automatisch machen, dass man jedes Bild vor Übergabe an das RAW-Modul zum Originalbild wird?

    Ich muss doch vor dem Öffnen des RAW-Moduls immer ein Bild auswählen. Dann wäre doch ein Automatismus sinnvoll.

    Hier liegt es im Detail der grundsätzlichen Struktur der projects und Accelerated Vision Programme.

    Grundsätzlich kann man in den Programmen immer zu jeder Zeit alles ändern, also auch die eingestellte RAW Entwicklung nachträglich umändern und alles was man sonst im Programm eingestellt hat, wirkt sich darauf aus.


    Würde man nun beim öffnen des RAW Moduls immer das fertige Bild in das RAW Modul automatisch übertragen, würde man diese Funktionalität des nachträglichen Änderns verlieren - das sind leider zwei Dinge die sich gegenseitig ausschließen.


    Und meiner Meinung nach ist dieses nachträgliche Änderbarkeit wichtiger, als das aktuelle Ergebnisbild direkt ins RAW Modul zu übertragen.


    Solche Entscheidungen sind bei der Entwicklung immer sehr schwierig, weil man immer etwas verliert - deswegen kam irgendwann der "Ergebnisbild zu Originalbild" Button dazu, um beide Wege möglich zu machen.


    Was mir in Analog projects 3 noch aufgefallen ist. Es gibt kein Originalbild in den Presets. Zumindest bei mir nicht. In alles anderen Bilder der Einzelverarbeitung ist m.E. das Originalbild vorhanden (s. Color p6p).

    Das Originalbild Preset ist tatsächlich in einigen Programmen vorhanden - mal schauen, ob es hier irgendwie hineinpasst.

    Ansonsten kann man sich auch immer ganz leicht ein eigenes Preset "leer" ohne jeden Effekt erstellen - einfach ein Preset duplizieren und alle Effekte entfernen :-)


    VG Michael

  • Analog Pro 4 würde ich sehr begrüßen - für Video wäre das der Hammer!


    Mein Tip nur: gute Werbung!!! Bei den blassen VWs der 70ziger hab ich mir nur gedacht: ja wer braucht das denn! Als es Analog Pro 3 dann zeitweilig umsonst als Werbegeschenk gab, dachte ich mir - WOOOOW! Ich würde vorschlagen, ein Youtube Video mit Gerhard Middendorf mit dabei, und dann wird das!


    Zu Fotofilm Emulationen: auch die von Color Projects.


    Die neuen Projects-Module sind alle sinnvoll - ganz besonders notwendig ist das selektive Zeichnen mit allen Modulen. Hier könnte man sich als Texturen eventuell Fotopapiere und Leinwände vorstellen..


    Ein Modul für LUTs wäre vielleicht sinnvoll, ev. abgespeckt (Nur LUTs einladen und einarbeiten), oder besser: das als Effekt im Expertenmodus mit Luminanzmaske. So wie es das bei Affinity als einfache Anpassungsebene gibt. Das ist lange nicht so toll wie das Programm LUT#1 - aber schon sinnvoll.


    Filter Expertenmodus: die Masken, Pastellfarben, RGB Transformation, Farbtöne belichten, Lichtbokeh, Lichtspot, Lichtzeichnung, Linsenreflexion, Nebel, Ornament, Gemälde im Barockstil, Kreidezeichnung, Gemälde, abstrakte Malerei, Kirlean Weichzeichnung. Da sind ja in Color Projects inzwischen einige tolle Filter entwickelt worden, die sich auch in Analog Projects gut machen:


    die Lichteffelte, dann Gemäldefilter, denen eine Analog Projects Vorlage bestimmt zugute kommt. Sehr dezent angewendet könnten sie auch einer Analog Vorlage zugute kommen.


    Dann könnte man über VINTAGE LICHTEFFEKTE nachdenken. Magnesiumblitz, Vintage Blitze, Film Licht wie Spot Light usw. (Einen verschiebbaren Schatten einer Figur werfen zu lassen ist natürlich immer wünschenswert - dürfte aber zu aufwändig sein). Ein Film Spotlight würde die Umgebung verdunkeln und einen scharfen hellen Kreis je nach Positionierung werfen. Wäre ein Sonderfall der Vigniette.


    Also Licht- Kinolichteffekte. Z.b. besonders diese waagerechten blauen Flares der anamorphic Lenses.


    Lichteffekte für Videos sind problematisch, das Spotlight müsste z.B. mit der Person mitgehen. Dann wäre wieder so etwas wie eine Motiverkennung, ein Motiv-Tracking erforderlich, was aber für bewegte Motive sehr sinnvoll sein kann, wenn man es wie eine Maske im Expertenmodus organisieren würde. Also Maske Motiverkennung, Effekte, Maske Ende.


    Bei Video dürften die Efekte auch nicht immer statisch sein.


    Bei Video wäre auch eine Verringerung der Bider pro Sekunde sinnvoll für Vintage Vorführ Simulationen. Eventuell auch ein Filter für Projectorlinsen - den dann aber auch in das Bilderprogramm :D


    Bei Looks könnte man jetzt Kino Looks mit einbeziehen, auch für das nur-Bild-Programm. Einfach hätte man es mit einem LUT Filter, dem man Effekte zum einarbeiten mitgibt, als Preset. Aufwändiger ist wohl, diese Looks mit den Effekten nachzubauen - das wäre allerdings auch interessanter und kreativer zum selber Weiterbauen.


    __________________________________________________________________________________________________


    Kosten: wie üblich werden einige Vorschläge wieder mal solche in Gottes Ohr sein :) .


    Dass ich hier einige Jahre schon mit dem Programm zum Nullpreis arbeite ist eh der Hammer. 60 Euro würde ich auch für angemessen halten - aber das kommt ja drauf an, wieviel Inhalt noch dazu kommt. Bei Analog Projects für Bilder könnte es ja zwei Versionen geben: eine kleinere, die nur für Bilder ist, und eine teurere, die auch Kino Lichter und Looks beinhaltet.

    Bei Video eine KostenVersion mit - und eine ohne Tracking,

    die eine mit sich verändernden Effekten - die billigere mit statischen Effekten.


    Wichtig wäre dann eine Upgrade Moglichkeit für den Kunden.


    Mindestens zwei Kosten Versionen würde ich vorschlagen. Je nach Ausstattung könnte die teure Version dann deutlich teurer als 60 Euro sein.


    Weiter habe ich noch Feature Vorschläge für alle Programme - die möchte ich aber extra aufführen.


    Gruß George

  • Hallo George,


    dann will ich mal versuchen auf alle Vorschläge angemessen einzugehen - ich mag lange Vorschlagslisten :-)


    Zu Fotofilm Emulationen: auch die von Color Projects.

    Erweiterungen der Fotofilm Emulation sind auf jeden Fall angedacht - allerdings sollten einige Fotofilme auch COLOR vorbehalten bleiben :-)

    Und ein wenig Pulver brauche ich ja auch für eine neue Color Version.


    Aber ganz im Ernst - einige Film-Emulationen sind doch eher dem Color Programm zuzuordnen als dem Analog Programm zuzuordnen, deshalb würde ich auch hier eine Trennung vorschlagen.

    Einige Filme wie: Agfa Precisa 100, Agfa Copex Rapid, Rollei Retro 100/400, Revolog 460/600, usw. sind aber eindeutig für eine neue Analog Version sinnvoll.


    Die neuen Projects-Module sind alle sinnvoll - ganz besonders notwendig ist das selektive Zeichnen mit allen Modulen. Hier könnte man sich als Texturen eventuell Fotopapiere und Leinwände vorstellen..

    Das Selektive Zeichnen hatte ich mit den Modulen: Effekte (FX), Farbfilter, Composing angedacht.

    Denkst du das Texturmodul ist für Analog besonders sinnvoll?


    Die Fotopapier- und Leinwandtexturen gibt es ja schon im Expertenmodus, zumindest Stoff- und Steintexturen.

    Ich schaue mir das mit dem Texturmodul noch einmal an.


    Ein Modul für LUTs wäre vielleicht sinnvoll, ev. abgespeckt (Nur LUTs einladen und einarbeiten), oder besser: das als Effekt im Expertenmodus mit Luminanzmaske. So wie es das bei Affinity als einfache Anpassungsebene gibt. Das ist lange nicht so toll wie das Programm LUT#1 - aber schon sinnvoll.

    Beim Thema LUT ist ein reduziertes LUT Modul geplant, welches die folgenden Funktionen hat:

    - LUT aus .cube einladen

    - LUT aus Bild erzeugen

    - auf die LUT Datenbank aus LUT #1 zugreifen

    -> was man hier nicht kann: LUT Stile modifizieren wie in LUT #1


    Filter Expertenmodus: die Masken, Pastellfarben, RGB Transformation, Farbtöne belichten, Lichtbokeh, Lichtspot, Lichtzeichnung, Linsenreflexion, Nebel, Ornament, Gemälde im Barockstil, Kreidezeichnung, Gemälde, abstrakte Malerei, Kirlean Weichzeichnung. Da sind ja in Color Projects inzwischen einige tolle Filter entwickelt worden, die sich auch in Analog Projects gut machen:


    die Lichteffelte, dann Gemäldefilter, denen eine Analog Projects Vorlage bestimmt zugute kommt. Sehr dezent angewendet könnten sie auch einer Analog Vorlage zugute kommen.

    Der neue Expertenmodus ist mit ca 115 Effekten geplant, darunter die Maskeneffekte und diverse Effekterweiterungen.

    Der Expertenmodus von Analog 3 hatte 59 Effekte - die Spielwiese ist auf jeden Fall deutlich größer.


    Lichteffekte für Videos sind problematisch, das Spotlight müsste z.B. mit der Person mitgehen. Dann wäre wieder so etwas wie eine Motiverkennung, ein Motiv-Tracking erforderlich, was aber für bewegte Motive sehr sinnvoll sein kann, wenn man es wie eine Maske im Expertenmodus organisieren würde. Also Maske Motiverkennung, Effekte, Maske Ende.

    Eine Motivverfolgung (Motion Tracking) ist aktuell nicht geplant - die Entwicklung einer solchen Funktion würde viele Monate benötigen, so viel Entwicklungszeit habe ich leider nicht zur Verfügung :-)


    Bei Video dürften die Efekte auch nicht immer statisch sein.

    Ja, im Videoprogramm wird es animierte Effekte über die Zeit geben - zum Beispiel beim "Belichtungsfehler" verändert dieser die Intensität über die Zeit.

    Das Körnungsmodul nutzt einen zufälligen Wert der Verteilung pro Bild, usw.


    Bei Video wäre auch eine Verringerung der Bider pro Sekunde sinnvoll für Vintage Vorführ Simulationen. Eventuell auch ein Filter für Projectorlinsen - den dann aber auch in das Bilderprogramm :D

    Es ist geplant die Framerate einstellbar zu machen (von 1 fps bis 120 fps).


    Filter für Projektorlinsten sagt mir jetzt aus dem Stehgreif erst einmal nichts.


    Bei Looks könnte man jetzt Kino Looks mit einbeziehen, auch für das nur-Bild-Programm. Einfach hätte man es mit einem LUT Filter, dem man Effekte zum einarbeiten mitgibt, als Preset. Aufwändiger ist wohl, diese Looks mit den Effekten nachzubauen - das wäre allerdings auch interessanter und kreativer zum selber Weiterbauen.

    Das ist über das reduzierte LUT Modul möglich, da man auch .cube Dateien einladen kann.


    Dass ich hier einige Jahre schon mit dem Programm zum Nullpreis arbeite ist eh der Hammer. 60 Euro würde ich auch für angemessen halten - aber das kommt ja drauf an, wieviel Inhalt noch dazu kommt. Bei Analog Projects für Bilder könnte es ja zwei Versionen geben: eine kleinere, die nur für Bilder ist, und eine teurere, die auch Kino Lichter und Looks beinhaltet.

    Bei Video eine KostenVersion mit - und eine ohne Tracking,

    die eine mit sich verändernden Effekten - die billigere mit statischen Effekten.

    Aktuell plane ich zwei Versionen - also professional und "normal", so wie Ihr das schon kennt.


    Die "normal" Version wird bestimmte Module nicht haben: Stapelverarbeitung, Farbmodul, RAW Modul, Plug-Ins, LUT Modul - das ist dann nur für die "professional" Version.



    Ob es eine neue Analog geben wird steht noch nicht endgültig fest, aber ich plane schon eine Weile im Kopf daran herum :-)


    Vg Michael

  • Hallo Michael,


    Bevor ich deinen Fragebogen beantworte, habe ich eine grundsätzliche Frage zum Zweck von „Analog projekt“:

    Soll es verwendet werden, um Aufnahmen zu bearbeiten, die mit einem echten altmodischen analogen Objektiv gemacht wurden, oder sollte es verwendet werden, um moderne digitale Bilder so zu bearbeiten, dass sie wie die altmodischen analogen Bilder aussehen?


    VG Steen

  • Hallo Steen,

    Soll es verwendet werden, um Aufnahmen zu bearbeiten, die mit einem echten altmodischen analogen Objektiv gemacht wurden, oder sollte es verwendet werden, um moderne digitale Bilder so zu bearbeiten, dass sie wie die altmodischen analogen Bilder aussehen?

    das Programm ANALOG richtet sich an Nutzer, die moderne Bilder in einen glaubwürdigen altmodischen Look bearbeiten wollen.

    So in dieser Richtung: (links Original, rechts Vintage Look)


    Außerdem soll das Programm auch dazu einladen, einfach mal mit Effekten zu experimentieren.


    Um Aufnahmen mit echten analogen Objektiven zu bearbeiten würde ich primär die Programme DENOISE, HDR und SHARPEN empfehlen (in dieser Reihenfolge) :-)


    VG Michael

  • Hallo Michael,


    Danke für diese Klarstellung.


    Ähnliches lässt sich über das spezielle Paket mit Infrarot-Vorlagen für HDR projects sagen: Sie sollen nicht dazu verwendet werden, echte Infrarot-Aufnahmen zu bearbeiten, sondern um gewöhnliche Aufnahmen wie Infrarot-Aufnahmen aussehen zu lassen?


    VG Steen

  • Hallo Steen,

    Ähnliches lässt sich über das spezielle Paket mit Infrarot-Vorlagen für HDR projects sagen: Sie sollen nicht dazu verwendet werden, echte Infrarot-Aufnahmen zu bearbeiten, sondern um gewöhnliche Aufnahmen wie Infrarot-Aufnahmen aussehen zu lassen?

    absolut richtig -das HDR Preset Paket "Infrarot" bringt normale digitale Bilder in Richtung eines Infrarot-Looks.

    Dies geschieht mit Effekten im Expertenmodus.


    Anbei das Übersichtsbild des HDR Preset Pakets Infrarot (Ausgangsbild oben links):


    VG Michael

  • Würde mich echt freuen, wenn das Analogs Projects so eine Auffrischung erhält - das hört sich ja schon sehr gut an!


    Das mit den Texturen ist besonders in Anlehnung an Fine Art gemeint. Hier werden ja unterschiedlichste Fotopapiere benutzt - dann sogar mit Bambuspapier, Malerpapier, selbst hergestelltem Papier und allem Möglichem experimentiert. DAS würde sehr gut zu Analog Projects passen, da gerade diese künstlerische experimentellet Fotografie gerne mit Fine Art Drucken arbeitet. (Mit einem normalem Urlaubsfoto passt das nicht - aber wohl zu den filigranen künstlerischen Strukturen von Analog Projects). - Ein normales Texturenmodul würde wiederum nicht zu Analogs Pro passen, das sehe ich auch so.


    Ich finde das Fine Art Thema in Bezug auf Papiere und Drucke simulieren spannend - bin aber kein Fachmann. Da müsste man mal Leute fragen, die so etwas betreiben.


    Klar kann man sich heute auch schon Pakete von solchen Papiervorlagen günstig kaufen, besonders im Zusammenhang mit Programmen, die digital malen. Diese Vorlagen kann man dann über Mischmodi einarbeiten.


    Allerdings hat man dann genau dasselbe Problem wie beim LUT Programm: Hundert Vorlagen und keinen Überblick. Den liefert ja das Texturen Modul. Wenn es da vorgefertigte Packs gibt, die man 50zigerweise einladen kann - ist das bestimmt einfacher als sich selber eine Texturenbibliothek zu erstellen, was ja machbar aber aufwändig ist. - Dann gäbe es die Möglichkeit, verschiedene Texturenbibliotheken zu verkaufen: Fine Art Papier, spezielles Foto Papier, Maler Papier, experimentelle Hintergründe usw.


    Also: thematisch würde das genau auf Analog Pro passen, da Analog Pro dafür genau die passenden Bilder liefert. Allerdings müsstest du dafür Leute interviewen, die sich damit auskennen.


    ______________________________________________________


    Zu Preisen und Feature Wünschen: Bei z.B. Boris FX kann man ja mal schauen nach Video Programmen, die keine Wünsche offen lassen, mit denen wurde auch Game of Thrones u.ä. bearbeitet. Die kosten etwa 1600 Euronen pro Modul, und man braucht mehrere Module. Das ist auch kein 1 Mann Betrieb. -


    Wenn wir hier also 60 Euro vorschlagen .....


    Diese teuren Programme haben allerdings keine Analog Projects Möglichkeiten - das wäre dann schon ein krasses Ding, wenn das möglich wäre!


    Frage ist aber noch: ist für die Zukunft auch eine Anbindung an Video Schnittprogramme gedacht - etwa an Davinci Resolve? Als PlugIn? (Bei Davinci wollte ich mich demnächst mal einarbeiten)


    Gruß George

  • Hallo George,

    Das mit den Texturen ist besonders in Anlehnung an Fine Art gemeint. Hier werden ja unterschiedlichste Fotopapiere benutzt - dann sogar mit Bambuspapier, Malerpapier, selbst hergestelltem Papier und allem Möglichem experimentiert. DAS würde sehr gut zu Analog Projects passen, da gerade diese künstlerische experimentelle Fotografie gerne mit Fine Art Drucken arbeitet. (Mit einem normalem Urlaubsfoto passt das nicht - aber wohl zu den filigranen künstlerischen Strukturen von Analog Projects).

    das Texturmodul mit den entsprechenden Texturen füllen darf ich leider nicht, da ich solche Texturen nicht selbst herstellen kann und bestehende Sammlungen Anderer mit dem Basisprogramm auszuliefern wäre nicht rechtskonform.


    Aber:

    Ich könnte das Texturmodul in ANALOG einbauen mit einem neuen Satz Basistexturen (den ich selbst erstelle) und in dem Modul kann man ja auch Texturen selbst erstellen.

    Das sollte dann für alle ein guter Ausgangspunkt sein.


    Bei den neuen Texturen würde ich mich primär auf leichte Strukturen beschränken, einiges aus dem Steinbereich und mal schauen ob ich auch Papierauftreiben kann.


    Klar kann man sich heute auch schon Pakete von solchen Papiervorlagen günstig kaufen, besonders im Zusammenhang mit Programmen, die digital malen. Diese Vorlagen kann man dann über Mischmodi einarbeiten.

    Das Composing-Modul im Selektiven Zeichnen wäre hier sehr sinnvoll und effektiv für solche Vorlagen einzusetzen.


    Allerdings hat man dann genau dasselbe Problem wie beim LUT Programm: Hundert Vorlagen und keinen Überblick.

    Das Übersichtsproblem wird die nächste Version des LUT programmes lösen, in dem man den aktuellen Ordner für die Datenbank zu jeder Zeit im Programm auf einen beliebigen Ordner setzen kann.

    Dadurch wird man die maximale Übersicht über die eigenen LUT Stile haben (sofern man selbst Ordnung hält ;-) )


    Den liefert ja das Texturen Modul. Wenn es da vorgefertigte Packs gibt, die man 50zigerweise einladen kann - ist das bestimmt einfacher als sich selber eine Texturenbibliothek zu erstellen, was ja machbar aber aufwändig ist. - Dann gäbe es die Möglichkeit, verschiedene Texturenbibliotheken zu verkaufen: Fine Art Papier, spezielles Foto Papier, Maler Papier, experimentelle Hintergründe usw.

    Solche Pakete wären denkbar und tatsächlich könnte diese Pakete jeder selbst erstellen und auch ein Verkauf wäre möglich.

    Eine Bibliothek hätte dann 64 Texturen (8x8) - über die Auflösung der einzelnen Texturen denke ich aktuell noch nach: bei 1024x1024 wäre eine solche Datenbank ca. 200MB groß - bei 2048x2048 wären es schon 800MB (die permanent im Speicher liegen) - schwierig... :)



    Sollte ich für all das eine gute Lösung finden, werde ich das Texturmodul mit aufnehmen - sollte ich keine gute Lösung finden, vertage ich das auf die danach folgende Version und es bleibt erst einmal beim Composing.


    VG Michael

  • So war der Vorschlag gemeint, auch mit dem Verkauf. Da müssten dann ja auch rechtliche Fragen geklärt werden: ob ich so einfach z.B. von der Firma Hahnemühle die FineArt und Malerei Papiere abfotografieren und als Texturenpaket verkaufen kann, weiß ich so nicht. :) Auch, woher nimmt man das Material --- grundsätzlich wären das ja alle Oberflächen, auf denen man sich Drucke oder Gemälde vorstellen kann.


    Mal gespannt, ob sich in der Richtung etwas realisieren lässt. Dass grundsätzlich wieder an Analog Projects gedacht wird, freut mich allerdings sehr!


    Gruß George

  • Hallo George,

    ob ich so einfach z.B. von der Firma Hahnemühle die FineArt und Malerei Papiere abfotografieren und als Texturenpaket verkaufen kann, weiß ich so nicht.

    die kurze Antwort: Nein darf man nicht.


    Aber man kann natürlich entsprechend Papierstrukturen nachzeichnen, was seeeeeeehr viel Arbeit ist :-)


    Mal gespannt, ob sich in der Richtung etwas realisieren lässt. Dass grundsätzlich wieder an Analog Projects gedacht wird, freut mich allerdings sehr!

    Ja, ich bin auch gespannt, ob das mit einer neuen Analog klappt und was im Bereich Texturen hier machbar ist.


    Einen neuen 64 Texturenblock für Analog zu erzeugen mit Papier und Steintexturen liegt im Bereich von etwa 1-2 Stunden pro Textur, also gut 2 Wochen Arbeit für einen Grafiker (man liegt also bei €4-5k Kosten dafür)


    Und dann die große Frage wie viel Speicherverbrauch ist dem User zuzumuten: Nutze ich 2048x2048 Texturen (also High Resolution) liegen nur diese 64 Texturen schon bei 800MB Speicher und Festplattenverbrauch, die auch bei jedem Programmstart eingeladen werden müssen.


    VG Michael


    Nachtrag: Die Größe würde ich weiterhin mit 1024x1024 machen, damit diese Texturen kompatibel zu COLOR, BW sind und damit die gesamten Blöcke austauschbar :)

  • Zunächst mal ist das Texturenmodul, wie es jetzt ist, so umfangreich, dass es ja fast keine Wünsche mehr offen läßt. Dafür mal ein großes Lob.


    Für Analog Projects würde ich mir dieses Modul wirklich wünschen, besonders wenn ich deine Auswahl aus dem Archiv jetzt sehe. Das wäre schon brauchbar! Besonders, da man diese Strukturen im Texturen Modul ja verkleinern und verfeinern, vergrößern und vergröbern, verzerren und auch sonst noch vielseitig verändern kann!


    Eines müsste aber mal ganz klar herausgestellt werden: der ANWENDUNGSBEREICH wäre in Analog Pro ein anderer, als in anderen Programmen. Primär würde man hier nicht versuchen, ein Gewässer, einen Steinweg oder einen Rasen ins Bild zu zaubern. Das würde man besser mit dem Ursprungsbild VOR Analog Projects machen - und es erst dann in Analog Projects einladen. - Anwendungen für Analog Projects speziell wären vielmehr: 1. einen bedruckten Hintergrund zu simulieren, also Leinwand, Fine Art Papiere, oder Holzstrukturen oder Stoffe, Metalle usw. und 2. das gesamte Bild mit Strukturen zu versehen, um einen vintage oder einen künstlerischen Look zu gewinnen, und 3. spezielle Bildteile oder Formen mit Texturen zu versehen, für einen künstlerischen Look.


    Hier ginge es dann allerdings auch verstärkt um die Mischmodi, und wahrscheinlich wäre für diese speziellen Analog-Anwendungen ein besonderes Schulungsvideo notwendig.


    Denkbar wäre so einiges an Texturenbibliotheken: Holzhintergründe, Metallhintergründe, gebürstete Matallhintergründe, Wände, - dann Schraffuren, Texturen für einzelne Motivteile und sogenannte Binnenzeichnungen (in der Malerei: Zeichnung innerhalb einer Form) - und eben verschiedene Papiere, Leinwände, alles an Hintergründen aus Malerei und Fotografie. Zum Beispiel ein altes Papier aus der Westernzeit mit der Überschrift WANTED! Darauf könnte man dann sein Vintage Selbstprotrait "drucken". - :D .


    Bei den Papieren wäre auch die Frage, ob eine Firma alles alleine machen muss. Für eine Texturenbibliothek wäre ja auch eine Lizenz von einer rennomierten FineArt Firma möglich, mit einer Gebühr pro erfolgtem Verkauf. Das kostet einerseits Lizenzgebühren pro Verkauf - andererseits wären Texturen einer renommierten FineArt Firma auch ein Kaufgrund!


    Frage ist, ob solch eine Firma über die digitale Simulierung ihrer Produkte begeistert ist oder nicht. Eine Simulation, ein schnelles Ausprobierenkönnen verschiedener Produkte könnte aber auch ein Werbeargument für diese Firma sein.


    Dann gibt es Firmen, digitale Malerprogramme vertreiben, die relativ günstig Packs von Hintergrundpapieren - aber oberste Sahne :) - verkaufen. Frage ist, wie haben die das denne gemacht.


    Wenn ihr mal - Rebelle Papers - googelt, kommt ihr sofort bei Escape Motions auf eine Seite mit solchen Packs. Die werden für 10 Euro angeboten, wobei hier allerdings nicht klar ist, ob sie Bildformate verkaufen (JPG,Tiff, PNG usw) - oder Formate, die man nur in ihr Malerprogramm einlesen kann, Das ist hier nicht so klar, aber man bekommt mal einen schönen Eindruck von möglichen Papiertexturen.


    Klar kann man sich die vielleicht irgendwo selber beschaffen, jetzt schon EINZELN mit dem Composing Modul anwenden, man kann auch jetzt schon selber eine Texturen Bibliothek damit erstellen, klar. Diese wäre dann besonders in Analog Projects sinnvoll.


    Wenn man solche Bibliotheken für das Texturen Modul irgendwie kaufen könnte, wäre das aber nicht schlecht. Vielleicht ginge das ja über Lizenzen von FineArt Firmen, oder diesen digitalen Malerprogramm Firmen, die so etwas ja schon längst verkaufen. Frage wäre auch fast, wie die ihre Packs hergestellt haben. Der Aufwand funktioniert wohl nur, wenn auch die dazugehörigen Programme schon sehr verbreitet sind. Mir scheint es, als hätten sie sich an einen Hersteller gewandt und einzelne Papiere beauftragt, mit der Erlaubnis, deren Texturen digital zu vertreiben.


    Wenn allerdings bei Maler- und FineArt Papieren der finanzielle Aufwand zu groß wäre, würde ich mir zumindest das Texturenmodul in Analog Projects mit sinnvollen Texturen wünschen, die nicht solch einen Aufwand haben. Dann müsste ich mir solche Papier- oder Leinwandtexturen selber beschaffen und erstellen, was umständlicher ist, aber im Prinzip ja machbar. Spannend wäre dann ja auch sowiso, ebenfalls selber Hintergründe zu finden und eigene Texturenbibliotheken zu erstellen und auszuprobieren.


    Aber auf jeden Fall: das Texturenmodul muss nach Anaolg Projects, finde ich!!


    Gruß George