Darstellng in Denoise - Webinar Denoise p4p

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  • Lieber Michael, das war heute wieder ein sehr interessantes Webinar, herzlichen Dank dafür.


    Nun habe ich aber noch ein Problemchen (ich trau mich kaum): Ich habe mir bisher einige Gedanken zu Focus gemacht, weil ich immer den Eindruck habe, die Ausrichtung der Bilder ist nicht optimal. Eigentlich müssen die Motive ja über den Platz auf der Bildgröße und auch über die Größe des Motivs optimiert und verkleinert/vergrößert werden.


    Immer wieder habe ich bei Focus Probleme mit der Ausrichtung bei der Anzahl der Bilder. Gerade bei aktuellen Naturbildern weht immer ein Lüftchen und „vermasselt den Stack“.


    Mein Eindruck ist, dass die Ausrichtung in Denoise p4p bei Light-Frames-Bildern exakter ist.


    Ich empfinde, die Ausrichtung der Bilder in Denoise p4p ist einfach besser.


    Oder täusche ich mich bei der Beurteilung.

  • Hallo Hartmut,

    Mein Eindruck ist, dass die Ausrichtung in Denoise p4p bei Light-Frames-Bildern exakter ist.

    Ich empfinde, die Ausrichtung der Bilder in Denoise p4p ist einfach besser.

    Oder täusche ich mich bei der Beurteilung.

    ich befürchte du täuscht Dich hier.

    Die Algorithmen der Bildausrichtung in FOCUS projects und DENOISE projects beim Noise Stacking sind absolut identisch.


    Der Unterschied besteht lediglich in der Reihenfolge der Anwendung und in der Art der Motive:

    -> Focus-Stacking ist in der Bildausrichtung sehr viel schwieriger, weil beim Focus Stacking immer unscharfe Bereiche im Bild sind die es für die Ausrichtung schwerer machen

    -> Beim Noise-Stacking ist für gewöhnlich der ganze Bildbereich scharf, was zur Folge hat, dass die Bildausrichtung hier mehr Bildbereich zum "angreifen" hat


    Das Problem besteht also nicht im Bildausrichtungsalgorithmus sondern in den Motiven selbst.


    Immer wieder habe ich bei Focus Probleme mit der Ausrichtung bei der Anzahl der Bilder. Gerade bei aktuellen Naturbildern weht immer ein Lüftchen und „vermasselt den Stack“.

    Und das ist ein weiteres Problem:

    Wenn sich etwas "im Wind" bewegt, dann wird das Objekt näher an der Kamera sich stärker bewegen als ein Objekt weiter von der Kamera weg -> wir haben hier also perspektivische Verschiebungen, die man nicht ausrichten kann.



    Dein Eindruck ist also richtig, dass im Focus-Stacking die Ausrichtung häufiger nicht so gut funktioniert.

    Das liegt aber an den grundsätzlichen Problemen des Focus Stacking:

    -> viele unscharfe Bereiche in Bildern "stören" die Bildausrichtung

    -> Bewegungen in Focus-Stacks sind für ein sauberes Ergebnis leider nicht zuträglich


    VG Michael

  • Hallo Michael, herzlichen Dank für deine Erklärung. Ich habe mir so etwas schon zusammen gereimt. Weiß aber nicht, wie und ob es zu lösen ist. Wind ist ja in der Natur fast immer. Da reicht ja schon ein Hauch.

    Eine Frage habe ich aber noch: Warum kann man die Perspektive nicht angleichen? Wenn durch leichten Wind das Motiv etwas verändert wird, muss man doch die Größe anpassen können, indem man die Pixelzahl anpasst. Das werden ja nicht viele Pixel sein, die werden doch von anderen Bildern ersetzt/ überlagert werden können.

    Oder z.B. bei einer Rechtsverlagerung des nächsten Bildes, das Motiv verschieben.

    Oder warten wir auf erst KI (was erst sehr spät kommen wird), um so etwas lösen zu können?

    Das Problem wird ja größer, wenn die Kamera nicht senkrecht auf das Motiv geführt wird.

    Das sind natürlich laienhafte Ideen, aber vielleicht bekommt jemand einmal die "Idee des Tages".

  • Hallo Hartmut,

    Eine Frage habe ich aber noch: Warum kann man die Perspektive nicht angleichen? Wenn durch leichten Wind das Motiv etwas verändert wird, muss man doch die Größe anpassen können, indem man die Pixelzahl anpasst. Das werden ja nicht viele Pixel sein, die werden doch von anderen Bildern ersetzt/ überlagert werden können.

    ich glaube das Thema Perspektive hatten wir alle schon ein paar Mal und es ist leider so, dass bei einer perspektivischen Bewegung eines Objektes die Ausrichtung nicht funktioniert, weil eine Bildausrichtung nur für die Veränderung durch die Kamera funktioniert.


    Bei einer Veränderung der Kamera verändert sich immer das gesamte Bild auf die gleiche Weise, bei Drehung/Verschiebung/Zoom ist immer das gesamte Bild betroffen.


    Bewegt sich ein Objekt während eines Focus Stacks ist das eigentlich ein Geisterbild und wie wir wissen, können Geisterbilder in Focus Stacks nicht korrigiert werden.

    Die Bildausrichtung versucht nun diese Objektbewegung als Drehung/Verschiebung/Zoom die auf das ganze Bild wirkte zu korrigieren - und das kann nur schief gehen.


    Das Problem wird ja größer, wenn die Kamera nicht senkrecht auf das Motiv geführt wird.

    Das ist richtig - schlussendlich darf sich ein Objekt beim Focus-Stacking einfach nicht bewegen, weil es hierfür keine Korrekturverfahren gibt.


    Oder warten wir auf erst KI (was erst sehr spät kommen wird), um so etwas lösen zu können?

    Ich befürchte eine KI kann nicht alle Probleme lösen, man kann zwar eine Menge damit kaschieren, aber schlussendlich können wir solche Probleme erst lösen, wenn wir in der Lage sind aus einem Foto einen kompletten 3D-Raum zu reproduzieren und dann die fehlenden Objekte zu ermitteln (zum Beispiel hinter einer Blume) und diese fehlenden Objekte dann korrekt in das Bild hineinzurechnen.

    Mein zeitlicher Tipp für solche Technologien... das dauert noch vieeeeeele Jahre :-)


    VG Michael

  • Hallo Hartmut,

    Hallo Michael, ich danke Dir für die ausführliche Antwort. Das Thema scheint ja nicht so aktuell zu sein.

    Ich werde nun mit diesem Thema nicht mehr "nerven".

    kein Problem und das Thema nervt auch nicht!

    Es ist leider zur Zeit beim Focus Stacking so, dass man dagegen schlicht nichts unternehmen kann... ob das eine KI in einigen oder vielen Jahren kann, ist im Moment schwer abzusehen.


    VG Michael