Online Workshop SHARPEN #4 Teil 2

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  • Hallo Michael,


    ich hab mal die RAW- und JPG-Version dieses Fotos eingereicht, das ich mit meinen bescheidenen Kenntnissen mit Denoise #4pro und Sharpen #4pro bearbeitet und geschnitten habe.

    Mich würde interessieren, was bei optimaler Bearbeitung zu beachten wäre und "rauskommt".



    Am Beispiel des hier im Forum diskutierten und in diversen Varianten bearbeiteten Libellen-Fotos von Jürgen waren hier m.E. beeindruckende Ergebnisse zu sehen, an die ich bei eigenen Versuchen bei Weitem nicht herankam.


    Schorschgrüße

  • Hallo Michael, herzlichen Dank für das hochinteressante Webinar. Es geht eben nichts über die praktische Bearbeitung von Bildern. Allerdings muss das Theoretische vorher auch sein.

    Dir, Markus, auch herzlichen Dank für die Vorbereitungen. Der Tonausfall kommt immer beim Liveauftritt.

  • ... und der Tonausfall, naja, sowas passiert :-)

    Wir hatten vorher schon eine gute Stunde mit Leitungsproblemen zu kämpfen.

    Hallo,


    ich hatte von Markus noch das "Hallo" vernommen und dann war der Ton weg. Die Musikuntermalung beim Standbild zuvor war auch zu hören.


    Werden beim Streaming Audio und Vdeo getrennt auf die Reise geschickt?

    Es wundert mich, dass Markus zwar zu sehen, aber nicht zu hören war.


    Gruß

    Jürgen

  • Hallo,
    ja es kommt halt vor das auch die beste Vorbereitung mal schief geht. Habe ganz schlicht und einfach das Poti vom Mischpult was den Mikrofon-Eingang steuert nicht auf gemacht. Da ich nicht den Ausgang höre bei der Moderation, gerade nicht auf den Pegel schaute und Windows keine Popup mehr unterstützt habe ich die zu spät bemerkt.
    Sorry kommt vor.

    Das wesentliche war ja gut zu hören :-)

    HG Markus

  • ja es kommt halt vor das auch die beste Vorbereitung mal schief geht. Habe ganz schlicht und einfach das Poti vom Mischpult was den Mikrofon-Eingang steuert nicht auf gemacht.

    Tja Markus,


    kleine Ursache, große Wirkung.


    Als kleiner Trost: Beim Sender RTL hat vor einigen Tagen der Nachrichtensprecher plötzlich im Dunkeln gesessen, weil es in einem Verteilerkasten geknallt hat. Durch den Rauch dabei hat auch noch die Feuermeldeanlage ausgelöst. Kommentar des Sprechers: "Liebe Zuschauer, falls Sie mich nicht mehr sehen, aber noch hören, dann liegt es daran, dass das Licht im Studio ausgefallen ist."


    Gruß

    Jürgen

  • Toll an dem Webinar fand ich, dass da ein bestimmter Filter mal etwas im Zentrum stand - den man vielleicht normalerweise nicht benutzt bzw. gar nicht so richtig kennt. Der aber sinnvoll und wichtig ist.


    Allerdings, so rein von der Beschreibung her ist mir immer noch nicht ganz klar, worin eigentlich der Unterschied besteht zwischen: Lichter und Schatten normalisieren - und Lichter und Schatten entfärben (beim Color Projects Filter: Lichter und Schatten färben, die negativen Werte).


    Gruß merlYnn

  • Hallo merlYnn,

    Allerdings, so rein von der Beschreibung her ist mir immer noch nicht ganz klar, worin eigentlich der Unterschied besteht zwischen: Lichter und Schatten normalisieren - und Lichter und Schatten entfärben (beim Color Projects Filter: Lichter und Schatten färben, die negativen Werte).

    Die beiden Effekte machen etwas komplett unterschiedliches :-) Ich versuche das mal möglichst kurz zu erklären:


    Lichter und Schatten färben:

    -> dieser Effekt macht genau das, was der Name sagt: Im aktuellen Bilder dunkle und helle Bereiche mit mehr bzw. weniger Farbe versorgen (Farbleuchtkraft)


    Lichter und Schatten normalisieren:

    -> Hier wird das Histogramm pro Farbkanal normalisiert, also in den Schatten auf 0=schwarz (individuell für r,g,b) gebracht und für die Lichter auf 255=weiß.


    Nehmen wir mal an unser Histogramm für das aktuelle Bild hätte die folgenden minimalen und maximalen Werte:

    - Minimum RGB = 0 (rot), 3(grün), 0(blau)

    - Maximum RGB = 255(rot), 251(grün), 255(blau)


    Durch die Normalisierung wird nun der Minimalwert vom Grünanteil wie folgt behandelt:

    - der Grünwert der Schatten von 3 auf 0 gesetzt

    - der Grünwert der Lichter von 251 auf 255 gesetzt

    - und alle Grünwerte dazwischen (also von 3 bis 251) auf 0 bis 255 aufgestreckt (Historgrammspreizung)

    (Die Rotwerte und Blauwerte in unserem Beispiel gehen bereits von 0 bis 255, müssen also nicht angepasst werden)


    Im Ergebnis Strecken wir also den Grünanteil im Histogramm von Schwarz bis Weiß auf, weil wir davon ausgehen, dass es bei einer "guten Aufnahme" genau so sein müsste.


    VG Michael