Denoise projects 4 prof.

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  • Ich habe das Wochenende genutzt um paar 3er HDR Stapel a 8 Aufnahmen für NEAT Projects zu machen und dabei eine eigene Voreinstellung zur kamera- und objektivspezifischen Entwicklung der RAW/TIFF16 in Denoise 4 pro erstellt.


    Das geht recht gut, zumal ich neben der individuellen CA-Korrektur auch Entrauschungsverfahren hinter Masken (z.B. nur in Schatten) anwenden kann.


    Die automatische Entrauschung beim Bildeinladen nervt etwas. Ich habe in den Einstellungen das Feld deaktiviert, aber trotzdem lande ich immer, wenn ich Bild in Denoise 4 reinziehe, in der automatischen Entrauschung.


    Habe ich da noch etwas zu ändern?

  • Hallo Thomas,

    Die automatische Entrauschung beim Bildeinladen nervt etwas. Ich habe in den Einstellungen das Feld deaktiviert, aber trotzdem lande ich immer, wenn ich Bild in Denoise 4 reinziehe, in der automatischen Entrauschung.


    Habe ich da noch etwas zu ändern?

    Die automatische Entrauschung wird immer durchgeführt mit einem Initial-Preset - was du damit abschaltest ist die Automatik, die danach das optimale Preset sucht.


    Du kannst aber die Anzeigebox "x mal weniger Bildrauschen" auch abschalten, da ist ein Stück weiter unten im gleichen Fenster "Zusatzinformationen immer anzeigen" - ist das abgeschaltet, kommt die Info-Box nicht mehr.


    VG Michael

  • Hallo Michael, aber auch in die Runde,

    hat jemand sich PureRAW von DxO schon mal angesehen?


    Denoise 4 steht ja in Konkurrenz zu diesem Produkt.


    DxO kann ja ziemlich viel Wirbel um seine Produkte machen. Da tut sachliche Aufklärung gut und hilft bei der Entscheidungsfindung.
    (Zumal Franzis' "Webinar-Angebote" keine mehr sind...)

    liebe Grüße
    Jürgen

  • Hallo Jürgen,


    das Produkt habe ich mir noch nicht angesehen, so wie einige andere auch nicht.

    Wenn ich mir die Webseite ansehe, sieht mir PureRaw aber eher nach einer Raw-Entwicklung aus und nicht nach einem Entrauschungsspezialisten mit Noise- und Astro Stacking. Der UVP ist mit €129 auch sehr sehr sportlich ;-)


    Und ja, Firmen wie DxO, Topaz, etc. machen sehr viel Wirbel wie es in der heutigen Zeit üblich ist, leider fehlt mir aktuell einfach die Zeit mir die gesamte Konkurrenz genau anzusehen, weil die Zeitpläne für Produkte immer "schmaler" werden.


    Warum es aktuell keine Webinar Angebote gibt kann ich auch nicht sagen, aber ich bin mir sicher, dass es generelle Angebote geben wird.


    Vg Michael

  • Ich habe mir mal das Video DxO angesehen - und finde so einen Vergleich ziemlich problematisch, da ja schon inhaltlich viele andere Schwerpunkte gesetzt sind.


    Denoise ist ja kein RAW Entwickler, sondern enthält als Zusatz einen speziellen RAW Entwickler mit einer ganz speziellen Philosophie: nämlich so wenig wie möglich vom Programm aus in das Bild hineininterpretieren. D,h,. ich selber habe die möglichst größte Kontrolle über die Entwicklung. Dafür könnte einiges sprechen.


    Dann gibt es RAW Entwickler, wie Capture One, welches eine gewisse Eigenentwicklung hat, die aber bei Profis sehr gut ankommt. Wenn so ein Programm dann intensiv eine Zusammenarbeit mit meiner Kamera Marke hat, im Bezug auf Objektiv Entzerrung, Farben, da also direkt Daten vom Kamerahersteller bekommt, dann könnte einiges dafür sprechen. Das ist dann aber noch kein Entrauschungsspezialist.


    Damit sind wir also immer noch nicht bei Denoise, was ja ein Entrauschungsspezialist ist mit Zusatzfunktionen: Astro, Dark Frames, Verrechnung zu höherer Auflösung, Composing Modul und und und ....


    Weiter habe ich im Video über DxO eine "Verbesserung" gesehen, das Bild mit dem Schiff, welches für mich fast aussah, wie ein darübergelegtes LUT. Wenn es um die Look Optimierung geht, da haben die Projects Reihen eigene Spezialisten, womit ich flexibler wäre.


    Also muss man hier differenzieren, was da genau gemacht wurde, auch unter der Haube.


    Dann könnte man ja das reine Entrauschen vergleichen, müsste dann aber sehen, dass da kein anderer Look in einem Programm daübergelegt wird. Dann hat Denoise ja Einstellmöglichkeiten, wo das Ergebnis zur Wahl steht. Weiter müssste man untersuchen, ob DxO alle 7 Rauscharten kann.


    Also: Vergleichen kann man vielleicht einiges, wenn man gleichzeitig weiß, wie problematisch das ist: wenn DxO Module und interne Verarbeitungsmodi hat, die bei den Projects Programmen in anderen Programmen sind - und Denoise Funktionen, die DxO nicht hat.


    Was da wohl gar nicht geht, ist ein Pauschal-Urteil.


    grüssli merlYnn

  • In DxO PhotoLab 4 habe ich dieses DxO "DEEPPRIME" als Entrauschungsverfahren aus RAW. Bei anderen Formates bleibt es inaktiv. PureRAW scheint eine abgespeckte Version von PhotoLab 4 zu sein.


    Ich hatte wegen DxO PhotoLab 4 auch schon Kontakt mit dem Support. In Summe ist es ein Mainstreamprogramm mit sehr begrenzenten Korrekturmöglichkeiten. Wer keine Objektiv/Kamerakombination hat, für die ein "Optisches Modul" vorhanden ist, sollte Denoise 4 pro dazukaufen und vorher die Testphase -auch mit Schneebildern- nutzen. Die Möglichkeit, selbst optische Module zu erstellen, gibt es nicht. Ich bezweifle, dass diese optischen Module einen höheren Korrekturumfang als die einstellbaren Parameter im Programm haben.


    Bei mir war es so: Die RAW mit einem 4mm Objektiv (cirkular 210 Grad bei mFT) haben durch die hohe Lichtbrechung CA, d.h. vor allem Farbverschiebungen Hellgrün/Violett im Ergebnisbild. In Denoise 4 setze ich die CA-Korrektur z.B. auf -380 Promille (muss dann aber auf die Automatiken verzichten). RAWTherappee packt das automatisch, Sikypix und DxO PhotoLab 4 packen das nur weit unzureichend. Gerade in PhotoLab gibt's nur einen Regler bis 200% (von irgendwas). Damit macht man dann aber auch neue Bildfehler in anderen Farbbereichen, also je nach Motiv gibt es eine neue Überraschung. Ich habe dem Support mal ein RAW-Schneebild mit Ergebnis von RAWTherapee zugeschickt. Die Antwort war "kein optisches Modul".


    Die Entrauschung DEEPPRIME in DxO wird in einem kleinen Vorschaufenster mit 100% Ansicht angezeigt und wird erst beim Export wirksam. Allerdings kann ich bei einer 100% Ansicht die Entrauschung nicht beurteilen. An Full-HD Bildschirmen nutze ich mindestens 200% an UHD mindestens 400%. Also Sollte man sich vorsichtig herantesten. Wenn ich also die RAW-Entwicklung von DxO PhotoLab 4 nutze, lasse ich alle Korrekturen weg und entwickle das Full-Frame (ganzer Sensor) und gehe mit Denoise 4 noch einmal drüber, denn Denoise 4 macht die Experteneinstellungen nicht vom RAW-Format abhängig. Das ist gerade bei der CA-Korrektur (nicht Farbsäume/Defringe umfärben) offensichtlich ein Alleinstellungsmerkmal. Dies ist auch gut, wenn man z.B. für NEAT Mehrfachreihen hat. Dann kann man zuerst die RAW gleich zu TIFF16 mit NEAT stapeln und hat schon mal einen verlustfreien Entrauschungseffekt und kann danach die optischen Korrekturen vornehmen.


    Beispiel: Ich habe 34 Fotos als HDR 3er Belichtungsreihen mit je 8 gleichen Aufnahmen mit programmierbarem Fernauslöser erstellt. Das sind 816 RAW Dateien mit über 20 GB. (Bei mir für 3D mit 2 Kameras 1632 RAW-Dateien)

    Wenn ich zuerst jeweils die 8er -3EV, 0EV und +3EV in NEAT staple und Bewegungen eliminiere, kann ich danach in HDR8pro ohne Geisterbildkorrektur schon gut vorentrauscht die Bilder entwickeln. Die dann deutlich auf 34 Stück (bei mir 64 Stück) reduzierte Bilderanzahl wird final mit Denoise 4 pro einschließlich CA-Korrekturen etc. fertiggestellt. Dann bleibt nur noch ausschneiden, stereoskopische Korrektur, "stitchen" in 3D equirektangular und Schärfen+ggf´s LUT.


    Das oben genannte Topaz habe ich als Bundle (alle Programme zur Bildbearbeitung). Da kommt es darauf an: Topaz arbeitet mit vielen bild-manipulierenden Prozessen. Gigapixel, Sharpen AI und Denoise AI arbeiten immer mit Entrauschen (unschärfe entfernen) und Schärfen. Das hat Vor- und Nachteile. Also kleine Schriften werden meist zerlegt. Dafür entstehen sehr filigrane Strukturen, während ich bei Sharpen 3 immer den Eindruck des Auflösungsverlustes habe, d.h. schön scharf, aber grobe Strukturen. Zur Zeit nutze ich in Denoise AI die Version Clear AI Low/Low zum Finalisieren meiner 3D VR-Fotos.


    Wenn Sharpen 4 pro draußen ist, kann ich ja mal paar Vergleiche machen.

  • Naja - habe ich wirklich ungünstige Aufnahmesituationen, kann ich mit Denoise Dark Frames aufnehmen - oder mit Serienbildern Noise Stacking betreiben, bei gleichzeitiger Auflösungsvergrößerung.


    Dann habe ich die Maskierungsmöglichkeiten von Denoise oft gebraucht, diese Luminanzmasken unter jedem Entrauschungsfilter, wenn ich zum Beispiel nur Schattenbereiche entrauschen musste.


    Weiter habe ich häufig mit dem Filter "Lücken auffüllen" arbeiten können, wenn ich mit dem Radius Regler genau den Radius getroffen hatte, der bei Iteration 1 alle Lücken füllte.


    Meine neue Fuji verhält sich wieder völlig anders als meine alte Nikon: mehr Luminanzrauschen mit gutartiger Körnung, weniger Farbrauschen, und vor allem SEHR viel weniger von allem. Da kann ich mit Denoise speziell genau das einstellen, was ich auch brauche, je nach Kameramodell und Aufnahmesituation.


    Dann die speziellen Enrauschungsfilter wie Banding.


    Bei CAs bin ich ebenfalls froh, wenn ich diese Behandlung selektiv auf Bildbereiche mit den hohen Kontrasten anwenden kann. Also, dass ich die CA Filter auch im Expertenmodus habe.


    Frage ist: was davon ist mit DxO möglich?

  • Ich kann dir nur empfehlen, in die Testversion die RAW deiner Kamera/Objektivkombination einzuladen. Im Punkt Entrauschen/Detailerhaltung hatte ich nie was zu meckern, nur die voreingestellten 40% reduziere ich. Da ich mit Topaz finalisiere, entrausche ich lieber weniger und nehme möglichst viele Details mit. Ich nutze nur ISO 80 oder 200. Bei Denoise 4 nutze ich z.B. Entrauschen Chrominanz HD nur in Schatten bei 10% Qualität 2. Der Rest wird erstmal mitgenommen.

  • Das mit dem Drizzling in der Praxis interessiert mich auch!


    Die Modi sind ja:

    1 Aus der Hand

    2 Aus der Hand mit 5 Achsen Stabilisator

    3 Stativ mit Handauslösung einzeln

    4 Stativ mit Fernauslösung und Serienbildfunktion

    5 Stativ mit Bildstabi (soll bei meinem funktionieren).


    Die Vermehrung an Details beraucht ja Aufnahgmen mit Pixelunterschieden. Die Kameras, wenn sie diese Funktion haben, benutzen ja, wie gesagt, Sensorbewegungen. Also ganz ohne Verwackelungen gehts nicht - diese machen aber das Bild etwas weicher. - Optomal wäre wohl eine Verwackelung, wo nicht Drehung und Verschiebung gleichzeitig sind. Da könnte ich mir z.B. Stativ mit etwas kräftigerer Handauslösung vorstellen.


    grüssli merlYnn

  • Hallo Zusammen,

    Funktioniert Drizzling vom Stativ aus oder benötigt man immer einen leichte Verschiebung?


    Soweit ich weiß, können Pentax-dSLRs so etwas, verschieben aber zwischen jeder Aufnahme den Sensor (der ist beweglich gelagert) um einige Pixel.

    wenn Ihr diese Auflösungserhöhung vom Stativ machen wollte (das Ergebnis wird besser mit Stativ), dann würde ich folgendes empfehlen:

    (a) Kamera aufs Stativ setzen und ein Bild machen


    (b) von links, rechts, oben, unten ganz leicht auf die Kamera drücken und jeweils ein Bild machen

    - ganz leicht bedeutet wirklich ganz leicht, im Optimalfall wollt ihr nur eine Verschiebung von einem halben Pixel erreichen

    - nicht an den Ecken drücken, das führt zu Drehungen im Bild)


    (c) den Vorgang (b) beliebig oft wiederholen


    (d) alle Bilder stacken



    Die aktuellen Kameras mit einer Auflösungserhöhungsautomatik machen meist 8 oder 9 Bilder, jeweils eine Halbpixelverschiebung in alle 8 Richtung und das zentrale Bild.


    VG Michael

  • (b) von links, rechts, oben, unten ganz leicht auf die Kamera drücken und jeweils ein Bild machen

    - ganz leicht bedeutet wirklich ganz leicht, im Optimalfall wollt ihr nur eine Verschiebung von einem halben Pixel erreichen

    - nicht an den Ecken drücken, das führt zu Drehungen im Bild)

    Hallo Michael,


    deses Drücken ist aber auch eine Drehung um die Objektiv-Kamera-Achse und keine Verschiebung. Es ist nur keine Rotation um die Objektivachse. Oder willst Du mit dem Drücken auf die Kamera bzw. auf den Prismenkasten erreichen, dass das Stativ in der Höhe leicht nachgibt?


    Kannst Du mir sagen, welche Auflösung das Bild vom Kreisverkehr hat und wieviele Pixel das Plakat groß ist?


    Eine reine Verschiebung links-rechts könnte ich mit meinem Lineartisch im Mikrometerbereich durchführen. Nur leider nicht hoch-runter, da hätte ich mir einen Tisch mit zwei Achsen kaufen müssen. ;)


    Ich habe eine größere Bilderreihe aus dem letzten Urlaub. Leider hatte ich vergessen, die Shakereduction abzuschalten. Die ist auf manchen Bildern aktiv auf anderen nicht. Dadurch gibt es einen deutlich Versatz (vielleicht 50 bis 200 Pixel), NEAT konnte damit nicht wirklich etwas anfangen. Vielleicht eine Sache für Denoise? Ein 2fach Drizzling ist ja auch schon bei der Version 3 vorhanden.


    Gruß

    Jürgen

  • Hallo Jürgen,

    deses Drücken ist aber auch eine Drehung um die Objektiv-Kamera-Achse und keine Verschiebung. Es ist nur keine Rotation um die Objektivachse. Oder willst Du mit dem Drücken auf die Kamera bzw. auf den Prismenkasten erreichen, dass das Stativ in der Höhe leicht nachgibt?

    Ja, das ist der Plan - wenn man oben in der Mitte auf die Kamera leicht drückt, dann wird es minimal nachgeben und eigentlich auch nicht rotieren (bzw. der Rotationswinkel ist minimal irgendwo drei Stellen hinter dem Komma) - das ist zumindest die Idee und so mache ich das auch in der Praxis, klappt ganz gut :)


    Kannst Du mir sagen, welche Auflösung das Bild vom Kreisverkehr hat und wieviele Pixel das Plakat groß ist?

    Das gesamte Bild hat 4272x2848 Pixel, das gesamte Plakat 189x58 Pixel und der Ausschnitt den wir uns angesehen haben 61x29 Pixel.


    Ich habe die Sequenz hier einmal abgelegt: https://sf.independent-arts-so…e/d/8c2ae113b6ee4d03b06f/


    Ich habe eine größere Bilderreihe aus dem letzten Urlaub. Leider hatte ich vergessen, die Shakereduction abzuschalten. Die ist auf manchen Bildern aktiv auf anderen nicht. Dadurch gibt es einen deutlich Versatz (vielleicht 50 bis 200 Pixel), NEAT konnte damit nicht wirklich etwas anfangen. Vielleicht eine Sache für Denoise? Ein 2fach Drizzling ist ja auch schon bei der Version 3 vorhanden.

    Das ist auf jeden Fall einen Versuch wert :)


    VG Michael

  • Das ist auf jeden Fall einen Versuch wert :)


    VG Michael

    kurze Rückmeldung:

    Denoise 3 kommt mit der Verschiebung zurecht. Allerdings sind sowohl das Gras im Vordergrund als auch die Insel in der Ferne unschärfer - egal ob mit oder ohne 2fach Drizzling. Hinzu kommt, dass der Wind die Wolken über die Insel schiebt, da kann ein Einzelbild nur besser aussehen.


    Im Vergleich dazu kann HDR 8 mit der argen Verschiebung nichts anfangen, das Gras im Vordergrund sieht grausam aus. Und auch NEAT hatte kein wirklich "schönes" Ergebnis geliefert.


    Vielleicht komme ich da nochmal hin. Dann versuche ich, den ShakeReduction-Mechanismus abzuschalten.


    Gruß

    Jürgen

  • Hallo Jürgen,

    Im Vergleich dazu kann HDR 8 mit der argen Verschiebung nichts anfangen, das Gras im Vordergrund sieht grausam aus. Und auch NEAT hatte kein wirklich "schönes" Ergebnis geliefert.

    hast du die unterschiedlichen Bildausrichtungsqualitäten in der Bildvorbereitung einmal höher eingestellt?

    Das könnte bei der Bildausrichtung helfen.


    Vg Michael

  • Drizzling/Wolken etc:


    Nach meinem Verständnis dürfte ein störungsentfernendes Verfahren gegen die Auflösungserhöhung beim Drizzling arbeiten. Zumindest war das in meinen Tests vor einiger Zeit und in NEAT 2 pro so. Somit müsste man mehrere Bilderstapel machen, diese jeweils im Drizzling ohne Sigma-Clipping oder anderen Korrekturverfahren stapeln und dann die hochauflösenden Ergebnisbilder mit bewegungsentfernendem Verfahren z.B in Neat oder Denoise Sigma Clipping zusammenführen.


    So habe ich es zumindest gemacht: Meine Kamera hat Sensor-Shifting, nimmt also 8 Bilder mit Sensorverschiebung auf und fasst diese zu einem 80 Megapixelfoto zusammen. Das geht nur vom Stativ und bewegte Objekte führen zu Bildstörungen. Dieses HiRes Verfahren habe ich 18x durchlaufen lassen. Diese 18 Ergebnisbilder aus je 8 in der Kamera "gedrizzelten" Bildern habe ich dann in NEAT 2 in weichen bewegungsentfernenden Verfahren gestapelt und die Ergebnisse aus drei unterschiedlichen Verfahren wieder weich mit Neat zusammengeführt. Die Ergebnisse sind super und heben sich deutlich von meine Standardaufnahmen ab. Was nicht geht sind schaukelnde Äste im Wind (die haben ja eine Fixpunkt am Baum) oder sitzende oder herumstehende Personen.


    Was sein kann: Sigma Clipping berücksichtigt in Denoise 4 beim Drizzeln auf 300% bei der Bewegungsentfernung die einzelnen Mehrdetails und wirkt dem nicht entgegen. Das wollte ich aber im Workshop nicht fragen, da die Zeit knapp war.


    Ich habe mit meinen Fotos in Denoise 4 bei der automatischen Schärfeauswahl wenig Glück. Von 18 Stativaufnahmen wurden nur 13 ausgewählt, obwohl ich manuellen Focus habe und bei 4mm Brennweite quasi unendliche Tiefenschärfe gegeben ist.


    Ach ja, noch ein Thema: Im Workshop fragte ein Teilnehmer, ob er bei automatischer Ermittlung von ISO 5 in Denoise 4 denn das Programm brauche. Das kann bei z.B. RAW vorkommen. Die sind meist viel dunkler als die dazugehörigen JPG. Ich hatte diese Erscheinung auch schon paar mal (bei mittlerer automatischer Entrauschung), obwohl meine kleinen mFT Sensoren sehr zuverlässig im Dunkelbereich rauschen.