NEAT 2 pro Nachfolger in Sicht?

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  • Hallo Jürgen,


    nee, zum ordentlichen Beruf mit anschließender praktischer Tätigkeit hats bei mir nicht gereicht.


    Dafür kann ich Dank Home-Office pünktlich zum Webinar mein Analyse- und Ratingzeug ausschalten und zum Freizeitcomputer gehen. Der wartet immer mit vielen Fotos, die mehrere Bearbeitungsschritte durchlaufen müssen, bis etwas Vernünftiges in stereoskopischem 3D für Virtual Reallity Brillen herauskommt. Und da sieht man jedes Pixel.


    Fallst du eine Oculus Quest (2) hast, kann ich gern mal einen Link schicken. YouTube VR unterstützt das VR180 Format im Downstream nur noch bis 4K. Da lohnt sich die Arbeit fast nicht mehr.


    Also als dumm und glücklich würde ich das mal zusammenfassend beantworten. 8o


    Viele Grüße


    Thomas

  • Erfahrungen mit NEAT Projects professional:


    Ich habe mal Serien mit jeweils 9 HiRes Fotos geschossen. Nur jeweils 9 Stück, da die Stapelverarbeitung nur bis zu 9 Bilder aufnimmt.


    Da diese 9 Fotos nicht immer ausreichend sind und ich bei den effektivsten Verfahren zur Bewegungsentfernung immer mit den Wolken am Horizont synthetische Zeichnungen erzeugt habe, habe ich mal diese 9er Reihen einfach mit 5 verschiedenen bewegungseliminierenden Verfahren (Multipass, Matrix Farbe, normal weich, sehr weich) in einen Zielordner laufen lassen und dann diese 5er Reihen aus den unterschiedlichen Methoden als Langzeitbelichtung zu finalen Bildern entwickelt.


    Das geht recht gut.

  • Hallo Huebi,

    Da diese 9 Fotos nicht immer ausreichend sind und ich bei den effektivsten Verfahren zur Bewegungsentfernung immer mit den Wolken am Horizont synthetische Zeichnungen erzeugt habe, habe ich mal diese 9er Reihen einfach mit 5 verschiedenen bewegungseliminierenden Verfahren (Multipass, Matrix Farbe, normal weich, sehr weich) in einen Zielordner laufen lassen und dann diese 5er Reihen aus den unterschiedlichen Methoden als Langzeitbelichtung zu finalen Bildern entwickelt.

    eine interessante Herangehensweise die im Focus Stacking Programm in etwa der "Focus-Boost" Technologie entspricht - hier wird der aktuelle Focus-Stack mit unterschiedlichen Parametern gestackt und die Ergebnisse dann erneut mit Focus-Stacking behandelt (komplett intern), um die Schärfe des Ergebnisbildes zu verbessern.


    Das hier auf die Bewegungs-Algorithmen anzuwenden ist ein guter Trick :-)


    Die Stapelverarbeitung kann übrigens mehr als 9 Bilder in einer Sequenz verarbeiten, allerdings nicht per "fester Einstellung" sondern nur per Motiverkennung. Ich werde mir mal notieren, dass zu erweitern, vielleicht bis zu 30 Bilder fest einstellbar.


    VG Michael

  • Hallo Michael,


    das ist eine sehr gute Erweiterung. 50 müsste gut reichen, beim Sensorshifting macht der ja 8 Einzelfotos plus kamerainterne Berechnung und Speichervorgang. Mit ND1000 Sensor Clip Filter bin ich bei schönem Wetter bei ca. 1s also 8 Sekunden reine Belichtungszeit pro Einzelbild. Intervall hatte ich bei 30 Sekunden, ohne ND Filter bei 15 Sekunden. Also stehe ich für eine 18er Belichtungsreihe an fließenden Gewässern oder Springbrunnen mit ND-Filter 9 Minuten, ansonsten 4,5 Minuten.


    Also ist doch eine neue Version von NEAT pro in Sicht :). Oder gibt's vielleicht ein Update? Vielleicht gibt's auch noch eine neue Lösung für treibende Wolken am Himmel.


    Etwas blöd ist, dass sich die Einstellungsparameter immer wieder auf Multipass zurücksetzten. In den Programmeinstellungen kann man das nicht deaktivieren. Ich bearbeite ja linkes und rechtes Auge immer parallel in Ordnern und zur Zeit noch mehrere Durchgänge.


    Bis zur Erweiterung der Importanzahl in die Stapelverarbeitung werde ich es mal mit 18er Reihen versuchen und diese als Pyramide bearbeiten, also als 3er einladen, den Ergebnisordner dann als 6er. Der Berechnungsprozess geht ja sehr schnell.


    Viele Grüße


    Thomas

  • Hallo Thomas,

    Also ist doch eine neue Version von NEAT pro in Sicht :) . Oder gibt's vielleicht ein Update? Vielleicht gibt's auch noch eine neue Lösung für treibende Wolken am Himmel.

    die Änderung habe ich erst einmal für alle Fusionsprogramme gemacht, also für kommende HDR; FOCUS; NEAT Versionen - aktuell habe ich die Arbeit an einer neuen Neat Version noch nicht aufgenommen, was aber nicht heißt, dass es keine geben wird :-)


    Etwas blöd ist, dass sich die Einstellungsparameter immer wieder auf Multipass zurücksetzten. In den Programmeinstellungen kann man das nicht deaktivieren. Ich bearbeite ja linkes und rechtes Auge immer parallel in Ordnern und zur Zeit noch mehrere Durchgänge.

    Wenn ich in den "Einstellung -> Automatiken" die Option "Bewegungs-Algorithmen zurücksetzen" deaktiviere, wird der Bewegungs-Algorithmus und auch deren Parameter nicht mehr zurückgesetzt, wenn ich eine neue Sequenz einlade.


    Vielleicht wären auch die Einstellbaren "Bewegungs-Fusions Profile" etwas für dich, da kannst du in einem Profil die Einstellung für alle Algorithmen speichern und jederzeit wieder aufrufen :-)


    das ist eine sehr gute Erweiterung. 50 müsste gut reichen,

    Ich überlege hier noch, ob man eine Staffelung machen sollte - evtl. so;

    -> 1,2,3,4,5,6,7,8,9,10,15,20,25,30,40,50,60,70,80,90,100

    Dann sind es nicht so viele Einträge und man könnte die Zahlen noch ein wenig "nach oben" treiben.


    VG Michael

  • Ich meine das Zurücksetzten in der Eingabemaske in der Stapelverarbeitung. Ich würde bis 20 die Staffelung einzeln machen (damit 3er und 5er Reihen 4fach einstellbar) und dann in größeren Schritten. Keine Ahnung, was bei Focus Stacking so anfällt, aber klar ist, das die Bilderstapel vorher auf die genaue Anzahl zurechtgestutzt werden müssen. Die automatische Erkennung funktioniert bei meinen Fotos nicht. Aus 13 Stück 18er Serien (9er Serien einfach im Ordner dupliziert) wurden drei Stapel generiert.


    Im Programm hatte ich einen eigenes "Bewegungs-Fusions Profil" angelegt, aber wirkt das dann auch in der Stapelverarbeitung? So weit habe ich noch nicht getestet.

  • Hallo Thomas,

    Im Programm hatte ich einen eigenes "Bewegungs-Fusions Profil" angelegt, aber wirkt das dann auch in der Stapelverarbeitung? So weit habe ich noch nicht getestet.

    die Fusions-Profile wirken direkt auf die Einstellungen der Algorithmen, allerdings muss man in der Stapelverarbeitung ein Algorithmen-Preset auswählen.

    Das bedeutet die Profile sind nicht in der Stapelverarbeitung anwendbar.


    Ich weiß die Stapelverarbeitung ist Dir sehr wichtig - leider bist du damit in einer sehr kleinen Gruppe.

    (nur etwa 4-6% der Nutzer haben überhaupt jemals die Stapelverarbeitung genutzt)


    Ich schau mal, ob ich hier in der Zukunft was machen kann.


    Ich würde bis 20 die Staffelung einzeln machen (damit 3er und 5er Reihen 4fach einstellbar) und dann in größeren Schritten. Keine Ahnung, was bei Focus Stacking so anfällt, aber klar ist, das die Bilderstapel vorher auf die genaue Anzahl zurechtgestutzt werden müssen.

    Bis 20 in 1er Schritten klingt sinnvoll - danach in 5er Schritten, wobei ich auch 24 mitnehmen würde (um 24fps Videos Sekundenweise abbilden zu können).

    Und dann bis 50 in 5er Schritten, danach dann in 10er Schritten bis 100.


    Eben schnell eingebaut - auf jeden Fall besser so :-)


    Die automatische Erkennung funktioniert bei meinen Fotos nicht. Aus 13 Stück 18er Serien (9er Serien einfach im Ordner dupliziert) wurden drei Stapel generiert.

    Vermutlich sind sich diese Stapel dann recht ähnlich - die automatische Erkennung sucht unterschiedliche Motive heraus, wenn man zum Beispiel nur Landschaften mit dem Horizont in der MItte im Ordner hat, ist der Unterschiedlich wohl zu gering.


    VG Michael

  • Ich bin am Verzweifeln:


    Irgendwie reduziert NEAT 2 pro in der Stapelverarbeitung teilweise die Auflösung, ohne dass etwaige Ausrichtungskorrekturen etc. eingestellt sind. Bei manueller Einzelbearbeitung geht aber alles. Programmeinstellungen habe ich mehrfach zurückgesetzt.


    Im Ausgangsordner sind 23 Bilderserien mit je 9 Einzelaufnahmen 12224x6112 Pixel. Voreinstellungen alles aus, keine Bildoptimierung. Im Zielordner erscheinen die Ergebnisbilder mit Auflösungen von 12224x6112 (erste Aufnahmereihe) bis 6356x3178.


    CPU Nutzung ca. 30% RAM Nutzung bis zu 8 GB von 16 GB.


    OK, kleinere Serien mit Kamera JPG's 6112x6112, wieder je 9 Stück: die erste Serie wird um 3 Pixel reduziert, die anderen sind ok. Drei verschiedene Modi Bewegung weich entfernen und Bewegung sehr weich entfernen ergeben 5 Ergebnisse im Zielordner.


    Nun noch mal die kleineren 6112x6112 Kamera JPG durchlaufen lassen, alles geht.

  • Hallo Thomas,


    um das nachprüfen zu können, müsste ich mir die Reihen bei mir ansehen können.

    Kannst du mir ein oder zwei Reihen schicken, bei denen die Auflösung verändert wird und dazu bitte einen Screenshot der Bildvorbereitung legen?


    Die Auflösung dürfte sich eigentlich nur verändern können, wenn entweder eine "Skalierung" oder die "Bildausrichtung" in der Bildvorbereitung aktiv sind.

    In allen anderen Fällen wird die Auflösung der Bilder nicht "angefasst".


    VG Michael

  • Hallo Michael,


    ich habe dir gerade einen Link über das Kontaktformular bei Accelerated Vision geschickt.


    Bitte Info, wenn die die Dateien auf Drive wieder löschen kann.


    Ich habe es gerade noch einmal versucht. Gleiches Ergebnis, schon die zweite Belichtungsreihe wird mit 5378x2689 ausgegeben.


    Viele Grüße


    Thomas

  • Hallo nochmal,


    ich habe die Daten mit der exakt gleichen Programmversion 2.24.2872 von NEAT 2 professional durchlaufen lassen und zwar in 3 Varianten - dabei habe ich das Programm jedes Mal neu gestartet, um eine vergleichbare Situation zu schaffen:


    (a) Bildvorbereitung: Alles deaktiviert

    -> Alle Bilder sind ohne Ausnahme 12224x6112 Pixel groß



    (b) Bildvorbereitung: Alles deaktiviert bis auf "automatischer Zuschnitt"

    -> Alle Bilder sind ohne Ausnahme 12224x6112 Pixel groß


    (c) Bildvorbereitung: Alles auf Standardwerten (unten Links zurückgesetzt im Dialog)

    Durch die aktivierte Bildausrichtung und den aktivierten automatischen Zuschnitt sind einige Bilder erwartungsgemäß um ein paar Pixel kleiner geworden (3 Pixel war die maximale Verkleinerung bei mir)



    Den ganzen Test habe ich hier auf 2 Rechnern gemacht, beide mit exakt dem gleichen Ergebnis...

    Ich stehe also wieder an dem Punkt, dass ich den Fehler nicht reproduzieren kann und muss nun also raten :-)


    Da die Bilder sehr groß sind 74.7 Megapixel könnte es ein Speicherproblem sein.

    Frage: NEAT 2 hat eine Mechanik eingebaut, die bei zu hohem Speicherverbrauch anbietet, die Bildsequenz zu verkleinern -> hast du das evtl. vorher beim Einladen einer Sequenz angeklickt?


    Die unterschiedlichen Bildgrößen bei deinem Test sprechen auch dafür, dass es mit dem Speicherverbrauch und der Verkleinerungsautomatik bei "zu wenig freiem RAM" zu tun haben könnte.



    Experiment:

    Kannst du bitte einmal eine 2-Bild Gruppierung einschalten und schauen, ob es bei diesen Bilder dann auch zu Größenabweichungen kommt?

    (Wenn du hier 20-30 im Stapel testest, sollte das reichen - also 10-15 aus 2 Bildern fusionierte Ergebnisse)


    VG Michael

  • Hallo Michael,


    ich glaube, ich hatte diese Meldung mal, als ich 9 HiRes RAW eingeladen habe, jede hat da über 100MB. Die Frage war aber nach Stückzahlenreduzierung, nicht Auflösungsreduzierung :/.


    Im Testlauf mit 2er Reihen gibt es keine Probleme. Bin schon bei über 50 Reihen in der Ausgabe. Ich hatte mir bei den großen 9er Reihen die RAM Nutzung im Taskmanager angeschaut, es ging nur bis 8,4 von 16. Jetzt geht's bis 7,4 GB Nutzung. Was passiert dann, wenn man mehr als 9 Stück pro Reihe auswählen kann?


    Komisch, dass dann die manuelle Bearbeitung ohne Probleme geht, nur im Stapel wird wegen RAM die Auflösung reduziert. Kann Windows nicht auf die SSD auslagern?


    Ich habe inzwischen die 18er Reihen von heute manuell in NEAT reingezogen und mit meiner Voreinstellung bearbeitet. Erster Eindruck: ein Traum :) . Auf der Elbe waren wegen Wind viele kleine Wellen, mit ND1000 Filter schön glatt, ohne ND1000 Filter sind diese Strukturen, die ich eingangs mal mit dem Fotobeispiel gezeigt habe. Wenn ich paar unterschiedliche Verfahren in NEAT kombiniere, wird es noch besser werden.


    Anbei komprimiert zwei Kamera JPG's, "Bewegung sehr weich entfernen". Das wärmere ist mit IR-CUT ND1000 Clip-Filter, das kältere nur mit Sensor Protector Clip Filter. Beide bei fixem AWB sonnig. Die Kamera JPG sind ohne Entrauschung bei geringster Kontrast-, Farb- und Schärfeeinstellung aufgenommen. Dafür gibt's ja Software :).


    Viele Grüße


    Thomas

  • Hallo Thomas,

    ich glaube, ich hatte diese Meldung mal, als ich 9 HiRes RAW eingeladen habe, jede hat da über 100MB. Die Frage war aber nach Stückzahlenreduzierung, nicht Auflösungsreduzierung :/ .

    Die Meldung sollte eigentlich so ausgesehen haben:

    Also mit 3 Optionen - Verkleinern, Sequenz reduzieren, Alle einladen



    Im Testlauf mit 2er Reihen gibt es keine Probleme. Bin schon bei über 50 Reihen in der Ausgabe. Ich hatte mir bei den großen 9er Reihen die RAM Nutzung im Taskmanager angeschaut, es ging nur bis 8,4 von 16. Jetzt geht's bis 7,4 GB Nutzung.

    Ich habe das gerade bei mir mal ausprobiert mit 200 deiner Bilder in einer Sequenz - der Taskmanager zeigte mit 28.9GB bei NEAT 2 an, während der Rechner insgesamt bei 64/64GB war und kräftig auslagerte -> Die Anzeige im Windows Taskmanager ist allenfalls "eine grobe Schätzung. :-)


    Rechenbeispiel für diesen Fall:

    - Bei 9 Bildern mit 74.7 Megapixel benötigen diese Bilder plus die Gewichtungsspeicher insgesamt 9x 747MB = 6.7GB RAM (plus diverse Buffer für Fusionsergebnis in 32Bit, PostProcessing Ergebnis, etc)

    - Bei 2 Bildern mit 74.7 Megapixel benötigen diese Bilder plus die Gewichtungsspeicher insgesamt 2x 747MB = 1.5GB RAM (plus diverse Buffer für Fusionsergebnis in 32Bit, PostProcessing Ergebnis, etc)


    Die Differenz im TaskManager müsste also mindestens 6.7GB minus 1.5GB = 5.2GB sein - bei Dir ging der Speicherverbrauch von 8.4GB auf 7.4GB nur um 1 GB herunter -> das meinte ich mit "die Anzeige ist allenfalls eine grobe Schätzung" ;-)


    Was passiert dann, wenn man mehr als 9 Stück pro Reihe auswählen kann?

    Das ist leicht zu beantworten - für eine korrekte Berechnung würde noch mehr Speicher benötigt werden.


    Komisch, dass dann die manuelle Bearbeitung ohne Probleme geht, nur im Stapel wird wegen RAM die Auflösung reduziert. Kann Windows nicht auf die SSD auslagern?

    Der Unterschied liegt hier in der manuellen Bearbeitung und der Stapelverarbeitung.


    Diese beiden Berechnungsmöglichkeiten muss ich von der Programmierung komplett differenzieren, da in einer Stapelverarbeitung nicht die Fragenboxen auftauchen dürfen.

    (das wäre eine komische Stapelverarbeitung, wenn man daneben sitzen müsste und ständig Antworten geben muss)


    Die Stapelverarbeitung muss also komplett autark funktionieren und darf sich nicht durch "unbeantwortete Fragen" selbst unterbrechen - in diesem Zuge muss der Prozess die Fragen dann "für sich selbst" beantworten, also Entscheidungen treffen und genau das passiert hier wahrscheinlich (Ich müsst hier in die Quellen schauen, da ich diese Logik vor etwa 4 Jahren programmiert habe)


    In der manuellen Berechnung kann der Nutzer das Programm führen, was zur Folge hat dass hier mehr Möglichkeiten gegeben sind.



    Bei diesen Bildgrößen und Sequenzlängen würde ich vor allem eines empfehlen -> mehr RAM im Rechner :-) 32GB ist sicher die richtige Wahl.

    (18 Bilder zu 74.7 Megapixel sind immerhin schon 1.344 Gigapixel Bildfläche)


    Anbei komprimiert zwei Kamera JPG's, "Bewegung sehr weich entfernen". Das wärmere ist mit IR-CUT ND1000 Clip-Filter, das kältere nur mit Sensor Protector Clip Filter. Beide bei fixem AWB sonnig. Die Kamera JPG sind ohne Entrauschung bei geringster Kontrast-, Farb- und Schärfeeinstellung aufgenommen. Dafür gibt's ja Software :) .

    Das sieht wirklich sehr gut aus - vielleicht würde hier eine "HDR aus einem Bild" Entwicklung noch einiges herausholen, wenn du das als 16-Bit Tiff aus der NEAT-Fusion heraus abspeicherst.


    VG Michael

  • Ja, diese Fehlermeldung hatte ich. Ich dachte, ich hätte längere Berechnungszeit gewählt. Geht das irgendwie zurückzusetzen?


    32 GB RAM mit neuem Gehäuse ist im Anmarsch. Also warte ich noch paar Tage.

  • Hallo nochmal :-)

    Ja, diese Fehlermeldung hatte ich. Ich dachte, ich hätte längere Berechnungszeit gewählt.

    Soweit ich mich erinnere, müsste die Stapelverarbeitung dies automatisch auf "verkleinern" stellen, damit immer alle Bilder geladen und verarbeitet werden und sich "nur" die Ausgabegröße an den Speicher anpasst.


    Nachtrag:

    Ich habe gerade zur Sicherheit noch einmal in die Quellcodes geschaut: Während der Stapelverarbeitung wird immer automatisch auf "Verkleinern" geschaltet.

    Die Skalierung wird dabei automatisch pro Sequenz berechnet (scalevalue), abhängig davon wie viel Speicher Windows gerade "herausgeben" würde.


    Sieht dann so aus ;-)

    Und genau das haben wir bei Dir beobachtet - die Bilder waren zum Teil sehr unterschiedlich groß, weil vermutlich noch einiges auf dem Rechner "in Bewegung" war,


    Geht das irgendwie zurückzusetzen?

    Wenn du eine Sequenz manuell einlädst, wirst du bei jeder Sequenz individuell gefragt und kannst auch auf "alle Einladen" klicken - damit wird dann die Windows Auslagerung zusätzlich genutzt und du kannst Sequenzen einladen, die deinen Arbeitsspeicher eigentlich übersteigen würden.


    32 GB RAM mit neuem Gehäuse ist im Anmarsch. Also warte ich noch paar Tage.

    Mit 32GB solltest du eigentlich ohne Probleme auch 25er Sequenzen dieser Größe (74.7 Megapixel) bearbeiten können.

    (Mein 64GB System kommt auf 56 Bilder a 74.7 MP die geladen werden können, bevor die Speichermeldung erscheint - also gut 4.2 Gigapixel Bilddaten)


    VG Michael