Langzeitbelichtungsersatz per Graufilter ersetzen durch Einzelbelichtungen geht auch?

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  • Hallo in die Runde.

    Ich bin gerade beim Aufrüsten von guten Graufiltern zur Langzeitbelichtung.

    Und dann bin ich über viel Einzelbelichtungen als Ersatz für diese Abbildungsart gestoßen.

    Also ca. 20 Einzelbelichtungen im Abstand von 10 Sekunden bei identischen Belichtungswerten.

    Kann die Projectsreihe das auch zusammensetzen und was haltet Ihr davon?

    LG BertholSW aus dem Sauerland.

  • Danke für Eure Aufklärungen.

    Ich werde mir erst noch einmal bei YouTube Demos zu dieser Art Langzeitbelichtung suchen und entscheiden ob mir das Endergebnis gefällt.

    Ich habe da bis jetzt auch nur ein Video gefunden und Franzis schweigt in ihrer Werbung sich da auch noch aus.

    Ist das allgemein noch Neuland oder nur noch nicht bis ins Sauerland durchgedrungen?

    Meine kleine Panasonic FZ1000-2 kann Serienbilder manuell um 4,5-Bilder/Sekunde und länger geht über Intervalle ab 1s aufwärts wohl auch?

    Und alles auch in RAW. Diese Kamera bietet für den Wanderrucksack einfach alles was ich brauche.

    Und wenn NEAT mein Ziel ist, hoffe ich auf die restlichen Türchen vom Franzis Adventskalender. Bis jetzt war NEAT noch nicht dabei.

    Aber wir haben ja auch erst Türchen 7 geöffnet. Da fehlen ja noch 17 Überraschungsangebote.

    Die Angebote sind ja finanziell mächtig verlockend.

    LG Berthold

  • Hallo Jürgen.

    Ich bin gestolpert über:


    Stephan Wiesener


    Der Mann zeigt das es auch anders gehen könnte.

    Die Endergebnisse ist etwas anders aber auch nicht unbedingt schlecht und bedarf vor Ort keine zusätzliche Hardware für meinen Wander-Rucksack.

    Für meine Lumix FZ1000-2 mit 62mm Filtergewinde besitze ich noch keine richtig gut passende Pol- bzw Graufilter in guter Qualität. Alle sind erheblich zu klein oder zu gröss. Auch Cokin A ofer P sind vom Platzbedarf im kleinen Wanderrucksack deutlich zu gross.

    Ünd für das Problem Grauverlauffilter um das starke Himmelslicht gegen dunkle "Untergründe" in den Griff zu bekommen, scheint ne anständige Belichtungsreihe und RAW eine sehr gute Lösung zu sein.

    Aber für z.B. ein Windrad mit im Bild gut verwischten sich drehenden Rotorblättern bekommen ich meine Kamera trotz Polfilter, ISO 80 und min F11 nicht langsam genug. Da brauchts noch ein Graufilter um auf 1 - 3 Sekunden zu kommen. Und B&W-Filter liegen um je 80€. Und F11 ist auch nicht gerade empfehlenswert. Also brauchts schon etwas dunkleres.


    Bei nahen Windrädern ist ein Vierten bis ein Drittel der Umdrehungszeit ein gute Zeit für den ersten Versuch. Tote Windräder sind nicht so mein Ding.

    Also suche ich, ob der Weg über die Pixelberechnungen ein Ersatz werden könnte.

    Ein 1000ner und ein 64ner graues oder mit Pixelverrechnung peile ich an.

    Wenns mit NEAT noch nicht so ganz gut wird, dann hat es halt der Michael noch nicht so ganz gut verrechnet! Dann muss er halt noch mal nachbessern. So einfach ist das.:(

    LG Berthold

  • Hallo Berthold,


    für Windräderaufnahmen ist wichtig, welche Verzögerung es zwischen den einzelnen Bildern gibt. Evtl. sind dann kleine Lücken in so einem "Segment". Probieren geht über studieren. Die Bildreihe zusammensetzen kann auch die Testversion von NEAT Prof.


    Wenn Du einen Wasserfall in der Nähe hast, würde ich das auch mal ausprobieren.


    Bei Filtern muss es nicht immer B&W sein. Hoya produziert ebenfalls gute Filter. Haida ist auch ordentlich - für ein Polfilter mit 95 mm bezahlt man sonst ein Vermögen. Von Haida habe ich auch ein Graufilterset.


    Nach dem Kauf einen großen Wandkalender (mit kleiner Schrift) vom Stativ abfotografieren, mal mit Filter, mal ohne Filter. Und dann vergleichen, ob der Filter Schärfe schluckt oder ordentlich abbildet. Bei einem 1000er Graufilter wirst Du eh das Problem haben, dass er häufig nicht neutralgrau ist! Das betrifft auch Markenhersteller.


    Gruß

    Jürgen

  • Hallo Jürgen.

    Bei den Grau-Filtern, die mehr als 3 Blenden schlucken, sieht man die Qualitätsunterschiede

    oft mehr als deutlich. Im Glas, im Gewindeansatz ans Objektiv, der Genauigkeit des Verlängerungsfaktors und in der Farbe.

    Bei Polfiltern ist es ähnlich.

    "Das Leben ist zu kurz für schlechten Wein".

    Also das Polfilter von B&W liegt bei 70-80€ und liegt Weihnachten unterm Baum.

    So langsam komme ich in digital mit Farbe und Projects im besser klar.

    Jetzt müssen die Kleinigkeiten angepasst werden.

    Das Testen über NEAT finde ich ja auch gut.

    Nur hatte ich gehofft, das andere das auch schon hinter sich hatten und mal Bildbeispiele eingestellt hätten. Das sieht es mit Bildergebnissen bei mir noch sehr mager aus. Es kann aber auch sein, das ich noch falsch suche.

    Also (ungetestet) soll meine Bridge FZ1000-2 bei bestem Licht und Manuell um 12 Bilder/sek belichten können. 20 Bilder wird des öfteren als Bildmenge angesehen.

    Bei der 1s für Windräder geht das dann nur mit der mehrfachen Fernauslösung bei einer immer gleichen Flügelstellung, damit der abgelichtete Kreis nicht komplett geschlossen ist.

    Wir werden ja sehen wie es geht. Überraschungen sind immer gut.

    Bei dem unteren Stack hat sich die Wolke ja auch überraschen ins Bild gemogelt.

    Die Kamera war noch ungewollt auf Fokusstack eingestellt.

    Das Ergebnis hat mir dann gefallen. Stacken machts möglich.

    Und das als END-Ergebniss steht bestimmt in keiner Stack-Anleitung.

    Hier waren z.B. ein Pol- und 2 Graufilter in mäßiger Qualität vom Stativ im Einsatz.

    Das Gras und das Gitter darf man sich in der Schärfe aber auch nicht ansehen.

    LG Berthold

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