Bereichsschutz - Eure W√ľnsche?

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  • Hallo Zusammen,


    ich habe gerade in einem anderen Thema hier im Forum etwas √ľber den Bereichsschutz in SHARPEN projects 3 gelesen und wollte bei dieser Gelegenheit Euch einmal fragen, ob ihr Euch noch weitere "Sch√ľtzenswerte Bereiche" in Bildern vorstellen k√∂nnt.


    Es geht um diese hier:


    Wenn ihr da also noch Idee habt, dann w√ľrde ich mich sehr freuen die hier zu lesen!


    Ein kurzes Wort kann schon reichen, zum Beispiel "Schweinchenrosa" oder "Grautöne" :-)


    VG Michael


    PS: Ich denke auch gerade dar√ľber nach, ob es sinnvoll w√§re diesen Bereichsschutz im RAW-Modul zu haben

  • Hallo Michael,


    meine Gegenfrage lautet: was ist f√ľr SHARPEN "Himmelsblau"? Vermutlich relativ viel S√§ttigung mit einem kleinen Anteil im Gr√ľn- und Rotkanal? Oder wird das Bild analysiert und dann festgestellt "im dem Bereich ist am ehesten blau, das muss Himmel sein"?


    Bei Unterwasseraufnahmen ist durch den komplizierten Wei√üabgleich das Wasser nicht immer blau, eher lila und h√§ufig hat man Flecken durch Schwebteilchen. Ich w√ľrde ganz gern so einen blauen Bereich nicht nur sch√ľtzen, sondern massiv gl√§tten k√∂nnen - also das Gegenteil von Sch√§rfen (aber jetzt kein Programm SOFTEN herausbringen). Irgendwie klappt das im Selektiven Zeichen nicht wirklich.


    Und: Muss man eine Farbe fest eingestellt sein also "schweinchenrosa"? K√∂nnte man auch per Pipette eine Stelle √ľbernehmen und eine Toleranz einstellen und dann sagen "dies bitte sch√ľtzen"?


    Bereichsschutz im RAW-Modul nutz mir nichts, da ich meine RAWs in DxO entwickle und dann die 16bit TIFFs von SHARPEN bearbeiten lasse. Zusätzlicher Bereichsschutz im RAW-Modul ja, aber kein verlagern des Bereichsschutzes ins RAW-Modul.


    Gruß

    J√ľrgen

  • Mit der Pipette ist schon eine tolle Sache, doch da sollte es noch die M√∂glichkeit geben die "Pinsel"-Spitze zu vergr√∂√üern und/oder wie J√ľrgen schrieb irgendwie eine Toleranz einzustellen. Und dann vielleicht noch "nur benachbarte Pixel mit einbeziehen" damit gezielt nur ein Berich gew√§hlt wird.

    Hui, dann sind wir schon fast an Photoshop ran, obwohl ich glaube Paint Shop Pro kann das auch habe ich schon lange nicht mehr benutzt.

    Ich habe da öfters ein Problem beim gezielten färben.

    Da die Farben ja meistens aus mehreren unterschiedlich gef√§rbten Pixeln bestehen entstehen meistens unsch√∂ne L√ľcken.

    Als Beispiel mal, ein blau abgestufter Himmel, da mit der Pipette alles auszuwählen ist schon eine Mamutaufgabe. Dies löse ich immer anders.


    Gruß Maikco

  • Hallo Zusammen,


    danke f√ľr die Anregungen!

    Ein paar kurze Sätze zu ein paar Punkten:

    Zusätzlicher Bereichsschutz im RAW-Modul ja, aber kein verlagern des Bereichsschutzes ins RAW-Modul.

    Ja, es geht darum die Funktion "zusätzlich" im RAW Modul auch zu haben.

    meine Gegenfrage lautet: was ist f√ľr SHARPEN "Himmelsblau"? Vermutlich relativ viel S√§ttigung mit einem kleinen Anteil im Gr√ľn- und Rotkanal? Oder wird das Bild analysiert und dann festgestellt "im dem Bereich ist am ehesten blau, das muss Himmel sein"?

    Grunds√§tzlich funktioniert das √ľber den Farbwinkel und dann eine Maskierung um diesen Farbwinkel herum, mit einer D√§mpfung zu Dunkel und Hell - ich glaube hier die Formel zu notieren hift eher nicht.

    Kurzum: Es wird rein √ľber die Farbe gemacht - deswegen steht dort auch "Himmelblau", also nur die Farbe - wenn du also ein Blaues Auto im Bild hast, wird das auch gesch√ľtzt.

    Und: Muss man eine Farbe fest eingestellt sein also "schweinchenrosa"? K√∂nnte man auch per Pipette eine Stelle √ľbernehmen und eine Toleranz einstellen und dann sagen "dies bitte sch√ľtzen"?

    Eine Pipette kann ich da leider nicht einsetzen, weil diese Pipette dann f√ľr jeden Eintrag in der Liste funktionieren m√ľsste.

    Also ja, wir bauchen hier feste Anwendungsgebiete, wie "Himmelblau, Hauttöne, glatte Bereiche, etc."

    Mit der Pipette ist schon eine tolle Sache, doch da sollte es noch die M√∂glichkeit geben die "Pinsel"-Spitze zu vergr√∂√üern und/oder wie J√ľrgen schrieb irgendwie eine Toleranz einzustellen. Und dann vielleicht noch "nur benachbarte Pixel mit einbeziehen" damit gezielt nur ein Berich gew√§hlt wird.

    Hui, dann sind wir schon fast an Photoshop ran, obwohl ich glaube Paint Shop Pro kann das auch habe ich schon lange nicht mehr benutzt.

    F√ľr die gezielte Eingabe eines zu Maskierenden Farbtons gibt es den "SmartMark"-Effekt "Maskierung - Farbton" in allen aktuellen Produkten mit Expertenmodus.


    VG Michael

  • Hallo J√ľrgen,

    Schade dass es mit einer Pipette nicht geht ...

    ich werde das auf jeden Fall als Idee mit aufnehmen, vielleicht gibts hier ja eine gute Lösung.

    OK, Insekten fotografiere ich h√§ufig vor Pflanzen, also gr√ľner Hintergrund. Das ist mir fr√ľher schon unangehm aufgefallen, dass Grashalme grieslig wurden.

    Also so etwas wie "organisches Gr√ľn" - das setze ich mit auf die Liste, das sollte machbar sein.


    Vg Michael

  • F√ľr die gezielte Eingabe eines zu Maskierenden Farbtons gibt es den "SmartMark"-Effekt "Maskierung - Farbton" in allen aktuellen Produkten mit Expertenmodus.

    Also dann aber Mal "Asche auf mein Haupt".

    Da kann man mal sehen wie es ist wenn man sich einen Workflow angewöhnt hat, sucht man die Verbesserungen nicht mehr.


    Gruß Maikco

  • Ich fotografiere gerne mit offener Blende, so dass bis auf die scharfgezeichnete Entfernungsebene alles in Unsch√§rfe dargestellt wird. Je gr√∂√üer die Blende, umso st√§rker der Effekt.

    Meine Idee: Um den Kauf (s√ľndhaft) teurer Objektive, die diese Disziplin bestens beherrschen, zu umgehen, k√∂nnte man doch vielleicht in sharpen die unscharfen Entfernungsebenen mit einem skalierbaren Schutz versehen; d.h. je weniger unscharf der Motivbereich ist, umso st√§rker ist der Schutz vor Sch√§rfung. Einfach ausgedr√ľckt: Nur die eingestellte Entfernungsebene (ist ja der sch√§rfste Teil im Bild) wird von sharpen erfasst und bearbeitet.

    Ich hoffe, dass ich hier kein sonntagmorgendliches Wunschkonzert angestimmt habe und dass ich mich verst√§ndlich genug ausgedr√ľckt habe.

    Gruß, Thomas

  • 1. Objektive haben i.a. den Bereich von Naheinstellungsgrenze bis unendlich in 4 bis 5 Segmente unterteilt. Wenn man ein Objektiv im ge√∂ffneten Zustand sieht, kann man diese "Ringe" erkennen. Daher kann in den EXIF-Daten auch nur so ein Bereich "3 bis 10 m" stehen.


    2. Im Bild gibt es keine Anhaltspunkte dar√ľber, welche Teile diesem Entfernungssegment entsprechen.


    Daher hat ein Programm keine M√∂chkiet zu erkennen, welche Bereiche es sch√§rfen soll und welche nicht. W√§re ein Bild perfekt scharf und unverwackelt, br√§uchte man SHARPEN nicht. Die beste M√∂glichkeit ist derzeit die Einstellung "glatte Bereiche sch√ľtzen" oder nur auf bestimmte Farbbereiche zu sch√§rfen.



    Fotografieren mit offener Blende nennt man √ľbrigens "freistellen".


    Quote

    I d.h. je weniger unscharf der Motivbereich ist, umso st√§rker ist der Schutz vor Sch√§rfung. Einfach ausgedr√ľckt: Nur die eingestellte Entfernungsebene (ist ja der sch√§rfste Teil im Bild) wird von sharpen erfasst und bearbeitet.


    je weniger unscharf = die scharfen Bereiche

    Die beiden Sätze eregeben keinen Sinn.


    Du kannst nicht ein Objektiv mif F1.4 durch eines mit F4.0 ersetzen!

    Bei dem mif F4.0 ist der Sch√§rfentiefebereich gr√∂√üer. Davon kann man nicht einen Teil unscharf machen und nur den Teil scharf lassen, den auch das Objektiv mit F1.4 scharf abbilden w√ľrde.

  • Hallo Thomas,

    Meine Idee: Um den Kauf (s√ľndhaft) teurer Objektive, die diese Disziplin bestens beherrschen, zu umgehen, k√∂nnte man doch vielleicht in sharpen die unscharfen Entfernungsebenen mit einem skalierbaren Schutz versehen; d.h. je weniger unscharf der Motivbereich ist, umso st√§rker ist der Schutz vor Sch√§rfung. Einfach ausgedr√ľckt: Nur die eingestellte Entfernungsebene (ist ja der sch√§rfste Teil im Bild) wird von sharpen erfasst und bearbeitet.

    Ich hoffe, dass ich hier kein sonntagmorgendliches Wunschkonzert angestimmt habe und dass ich mich verst√§ndlich genug ausgedr√ľckt habe.

    ich bef√ľrchte die Unsch√§rfeebenen wird man hier nicht herausbekommen - aber grunds√§tzlich finde ich jedes "Wunschkonzert" gut, denn daraus entstehen h√§ufig neue Ideen :-)

    Nur die eingestellte Entfernungsebene (ist ja der schärfste Teil im Bild) wird von sharpen erfasst und bearbeitet.

    Wie J√ľrgen schon anmerkte ist hier vermutlich "glatte Bereiche sch√ľtzen" aktuell die beste Variante - dies k√∂nnte man in Zukunft vielleicht auch umgekehrt betrachten und "Details sch√ľtzen" einbauen.


    Vielleicht sogar "Bereiche zwischen Scharf und unscharf behandeln", also die Bereiche die nicht ganz scharf aber auch nicht unscharf sind.


    Beim √úberlegen von Sch√§rfeebenen kam ich dann noch auf die Idee "Randbereiche zu sch√ľtzen" und umgekehrt das "Zentrum zu sch√ľtzen", um vielleicht den Sch√§rfeabfall nach Au√üen von Objektiven mitzubehandeln? Was meint ihr?


    VG Michael